Wer nicht zahlt bleibt dumm – Massive Studiengebührenerhöhungen in Großbritannien geplant

Was im Moment in Großbritannien passiert, ist beispiellos: Die Kürzungen der dortigen Regierung im Bildungshaushalt führen nun zu einer drastischen Erhöhung der Studiengebühren in England. Die Universitäten sollen dort ab dem Jahre 2012 die Möglichkeit erhalten, jedes Jahr bis zu 9.000 Pfund, das sind ca. 10.300 Euro (!) von jedem ihrer Studierenden zu verlangen. Im Moment müssen Studierende an Universitäten in England, Wales und Nordirland bis zu 3.290 Pfund pro Jahr zahlen. In Schottland gelten eigene Regelungen. Nach dem Gesetzesentwurf soll die Obergrenze für Studiengebühren zunächst auf 6.000 Pfund festgelegt werden. Sollten aber „außergewöhnliche Umstände“ vorliegen (was immer darunter zu verstehen ist), dürfen Hochschulen in Zukunft bis zu 9.000 Pfund verlangen. Die Argumente für einen freien Bildungszugang werden einfach ausgeblendet.

Diese Kürzungs- und Gebührenpläne zeigen, wie wichtig die Bildungsstreik-Proteste auch in Deutschland sind. Hier der Verweis auf einen Beitrag im Deutschlandradio Kultur: “Protest ist ausgerottet – Kahlschlag total”.

Auch in Deutschland haben wir seit Jahren eine Tendenz in die gleiche Richtung. Um eine solch negative Entwicklung in Deutschland auszuschließen ist es nötig die Proteste für einen freien Bildungszugang hierzulande in ganzer Breite zu unterstützen.

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