Bundeswehr: Von der Verteidigung zur Intervention!

Für die Interventionsfähigkeit wurde die Bundeswehr sukzessive in Struktur, Ausbildung und Bewaffnung umgebildet. Ihre zahlenmäßige Verringerung ist kein Ausdruck einer Demilitarisierung. Denn dem Abbau der Mannschaftsstärken von 1990 495.000 Soldaten plus 155.000 Angehörigen der NVA auf die Zielgröße von circa 185.000 nach der aktuellen Reform der Bundeswehr, steht parallel eine qualitative Aufrüstung zu einer Interventionsarmee gegenüber.
Abgebaut wurde hauptsächlich der Anteil der Wehrpflichtigen, welche für den neuen Streitkräftetyp unbrauchbar sind. Die Informationsstelle Militarisierung und die Deutsche Friedensgesellschaft haben eine gute Übersicht über die Bundeswehrreform und die aktuellen Auslandseinsätze der Bundeswehr erstellt.

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