Nahrungsmittelspekulation – Das Geschäft mit dem Hunger und was dagegen getan werden kann, Vortrag & Diskussion am 30.05. in der Schaubühne Lindenfels

Jeder siebte Mensch auf der Welt hungert, alle 3 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung. Das liegt jedoch nicht daran, dass global nicht genug Nahrungsmittel vorhanden wären. Grundnahrungsmittel werden wie alle Rohstoffe an den Börsen gehandelt. Das Wetten auf Preisentwicklungen ist so lukrativ, dass allein durch die massive Spekulation die Preise selbst verändert werden. So reicht für immer mehr Menschen in vielen Teilen der Welt das Geld nicht mehr um satt zu werden. Diese skandalösen, aber legalen Praktiken im Rohstoffhandel verhöhnen das Recht auf Leben von Millionen von Menschen und führen durch Aufstände zur politischen Instabilität ganzer Länder. Und mit ihren Einlagen für Pensionsfonds oder Lebensversicherungen sind deutsche Bankkunden unwissentlich an dieser humanitären Katastrophe beteiligt. Wieso es möglich ist, mit dem Grundbedürfnis Nahrung zu spekulieren, was die Politik jetzt dagegen tun muss, und was jeder Einzelne dafür tun kann, zeigt Peter Wahl von der Attac-Mitgliedsorganisation WEED Deutschland bei der nächsten MittwochsATTACke, 30.05.2012, um 18.00 Uhr in der Schaubühne Lindenfels.

Hier die Studie zum Thema von foodwatch: Die Hungermacher

Hier zur Petition gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln.

Hier einige Fotos von der Attac – Aktion vom vergangenen Wochenende in der Leipziger Innenstadt u.a. gegen Nahrungsmittelspekulation.

Webseite von Attac Leipzig: www.attac-leipzig.de

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