GlobaLE 2012 – globalisierungskritisches Kino in Leipzig vom 23.08.-24.10.2012

Gemeinsam mit anderen organisiere ich seit einiger Zeit das diesjährige globaLE Filmfestival. Das ganze findet dieses Jahr von Mitte August bis Ende Oktober statt und es wäre klasse, einige von Euch dort zu sehen. Das Projekt globaLE gibt es seit 2004 und wurde auf Initiative von attac Leipzig und Eine Welt e.V. ins Leben gerufen. Es ist ein politisches Filmfestival welches Film als Medium nutzt, um die globalen Auswirkungen des Neoliberalismus zu dokumentieren, aber auch den Widerstand gegen Ausbeutung und Ausgrenzung zu zeigen und wie Menschen ihren Mut, ihre Würde und ihre Hoffnung nicht verlieren. Dabei ist Film eine Ausdrucksform, die einen direkten, sinnlichen Zugang zur globalen Wirklichkeit schaffen kann. Thematische Filme, hauptsächlich Dokumentationen, wollen wir einem breiteren Publikum zugänglich machen. Unterstützt wird das ganze durch Vorträge und Diskussionen. Der Eintritt ist frei!

Die Webseite des Filmfestivals: www.globale-leipzig.de

globaLE auf Facebook: www.facebook.de/globaleipzig

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Hier das Programm:

Programm globaLE 2012:

Vorab:

17.-19. August 2012: „The economics of happiness“ (USA 2011) und „Ein neues Wir“ (A 2009) auf dem Ancient Trance Festival in Leipzig/Taucha (im eintrittsfreien Bereich)

Economics of happiness  • USA 2011Helena Norberg-Hodge, Steven Gorelick, John Page

Wirtschaftliche Globalisierung hat zu massiver Expansion und Machterweiterung von Großunternehmen und Banken geführt, wodurch die Probleme verschärft wurden, mit denen wir heute konfrontiert sind. „Die Ökonomie des Glücks“ identifiziert die Ursachen der aktuellen Krisen von der globalen Erwärmung über das Finanzchaos bis hin zu steigender Arbeitslosigkeit und Depression und bietet darüber hinaus Lösungen für diese schweren Krisen. Der Film zeigt, dass unsere Probleme systembedingt sind. Dennoch zeigen unzählige Initiativen einen Weg zu demokratischeren, menschlicheren, ökologischen und lokalen Ökonomien – zur „Ökonomie des Glücks“.

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Ein neues Wir • Österreich 2009,Stefan Wolf

Der österreichische Dokumentarfilmer Stefan Wolf ist ein Jahr lang mit seinem Team quer durch Europa gereist, um eine Vielzahl an langjährig bestehenden Gemeinschaften zu filmen und Interviews zu führen. Daraus ist eine zweistündige Porträt-Dokumentation von Ökodörfern und ökologischen Gemeinschaften in Europa geworden. Präsentiert werden zehn Gemeinschaften aus acht Ländern. Darunter aus Deutschland Sieben Linden und Schloss Tonndorf. Andere europäische Gemeinschaften sind Krishna Valley in Ungarn, Damanhur in Italien, Schloss Glarisegg in der Schweiz, La Borie Noble in Frankreich, Valle de Sensaciones und Matavenero in Spanien, Tamera in Portugal und Finca Tierra auf den Kanarischen Inseln.

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TEIL 1 (Open-Air, immer freitags)

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Donnerstag, 23. August 2012: 20 Uhr, ERÖFFNUNG globaLE 2012: „Residenzpflicht“ (D 2012), Clara-Zetkin-Park, Wiese zwischen Glashaus und Sachsenbrücke Residenzpflicht • Deutschland 2012, Denise Garcia Bergt, 72 min.

In den letzten 10 Jahren kämpften Gruppen von Flüchtlingen gegen die Residenzpflicht und fordern deren Abschaffung. Sie protestieren gegen die Isolation in welcher sie gezwungen sind zu leben und fordern ihr Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit. Der Film zeigt den Einfluss der Agentur Frontex und ihren ausgeklügelten Kontrollapparat an den Außengrenzen von Europa, die deutsche Sortierung und Verteilung von Flüchtlingen in Asylbewerber_innenunterkünften, das koloniale Erbe und den Alltagsrassismus.

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Donnerstag, 30. August 2012: 20 Uhr, „Die Yes Men regeln die Welt“ (F/GB/USA 2009), Clara-Zetkin-Park, Wiese zwischen Glashaus und Sachsenbrücke

Die Yes Men regeln die Welt • Frankreich / UK / USA 2009, Andy Bichlbaum / Mike Bonanno, 87 min (dt. Version / Arte)

Sie machen auf die Klimakatastrophe, auf Umweltsünden und negative Folgen der Globalisierung aufmerksam. Als angebliche Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Regierungen lassen sich die beiden US-Politaktivisten The Yes Men auf internationale Kongresse einladen, wo sie absurd-komische Präsentationen und Reden halten. Doch das Lachen bleibt den Zuschauer_innen fast immer im Halse stecken, wenn er realisiert, dass die wahnwitzigen Vorschläge der Protagonist_innen von vielen Kongressteilnehmer_innen für bare Münze genommen werden…

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Donnerstag, 06. September 2012: 20 Uhr, „Let’s make money“ (A 2008),Clara-Zetkin-Park, Wiese zwischen Glashaus und Sachsenbrücke

Let’s make MONEY Österreich 2008, Erwin Wagenhofer,107 min

Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter_innen, afrikanische Landarbeiter_innen oder indische Arbeiter_innen unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager_innen, die das Geld ihrer Kund_innen jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer_innen, die zum Wohle ihrer Aktionär_innen ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist.

Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert.

Doch dieser „Ausverkauf“ von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energieversorgung und öffentlicher Verkehr passiert nicht nur in der fernen „dritten“ Welt. Wir alle sind direkt davon betroffen. Und genau davon handelt der Film: Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise.

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Freitag, 14. September 2012: 18 Uhr, „Voices of transition“ (F/D 2010, OmU) und 20 Uhr, „In transition 2.0“ (GB 2011, OmU), Querbeet, Hermann-Liebmann-Straße 17-19

Voices of transition (F/D 2010, OmU), Nils Aguilar

Ein Dokumentarfilm über den Wandel zur Agrarökologie, zu Dezentralität und zu mehr lokaler Nahrungssicherheit. Wie können wir unsere Felder und Städte auf die doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten? Ein Film über Transition-Towns mit interessanten Stimmen und Bildern aus den Transition-Town-Bewegungen vor Ort in England, Frankreich und Kuba.

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In transition 2.0 •   (GB 2011, OmU),

Ein Film voller Ideen aus der ganzen Welt. Er gibt Anregungen wie der Wandel weg vom Erdöl und Natur- und Menschenausbeutung gelebt werden kann. Er zeigt dabei wunderbare Beispiele aus der Transition-Welt (u.a. aus Japan, Neuseeland, Indien, England, den USA uvm.) über die Vielfalt und positive Kraft der Projekte vor Ort.

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TEIL 2 (im Programmkino)

Dienstag, 18. September 2012: 20 Uhr, „Debtocracy“ (GR 2011, OmU),Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50

Debtocracy – Griechenland im Würgegriff der Schulden    GR 2011, Katerina Kitidi und Ari Chatzistefanou, 74 min. (OmU)

In Griechenland gibt es seit 2010 immer wieder gewaltige Massendemonstrationen gegen das Spardiktat der Troika aus IWF, EU Kommission und EZB. Während die Reichen ihre Gelder ins Ausland bringen, findet ein Verarmungsprozess der Mehrheit der Bevölkerung statt.

Diesen agitatorischen Dokumentarfilm der griechischen Journalist_innen Katerina Kitidi und Ari Chatzistefanou, in dem nicht die Täter_innen und ihre Kompliz_innen in Berlin und Paris, sondern ausschließlich Betroffene zu Wort kommen, haben in Griechenland bereits über 1,5 Mio. Menschen gesehen. Der Film fragt nach den Hintergründen der Verschuldungspolitik und benennt Profitierende. Vor allem geht es aber um die Vorbereitung einer Audit-Kampagne, bei der alle Schuldtitel darauf geprüft werden, wer die Schulden aufgenommen hat, wie die Gelder verwendet wurden, ob Teile der Gelder (wie etwa im Fall Siemens) in dunkle Kanäle geflossen sind und welche Gelder für Rüstungseinkäufe verpulvert wurden. Der Film bringt unter anderem auch ­­den Fall der Audit-Kampagne in Ecuador, wo ein erheblicher Teil der Schulden gestrichen wurde, so dass das kleine Land jedes Jahr 350 Mio. Dollar weniger zurückzahlt.

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Mittwoch, 26. September 2012: 20 Uhr, „Der Standpunkt des Löwen“ (SEN 2011, OmU), Kinobar Prager Frühling, Bernhard-Göring-Straße 152

Der Standpunkt des Löwen • OmU, Senegal 2011, Didier Awadi, 78 min.

»50 Jahre Unabhängigkeit. Man hat uns Glück und Wohlstand versprochen. Heutzutage steigen junge Afrikaner_innen in einfache Holzboote, durchqueren die Wüste und das Meer in Richtung Eldorado.« Warum? Was sind die tieferen Gründe? Und wie konnte es soweit kommen? Dies waren die Ausgangsfragen von Regisseur und HipHop-Star Didier Awadi. Über mehrere Jahre hinweg interviewte er Ex-Präsident_innen und Minister_innen, hohe UN-Beamte, Schriftsteller_innen, Künstler_innen, Historiker_innen, Aktivist_innen und einfache Migrant_innen und Flüchtlinge, 44 Personen, die die Situation ihres Kontinents analysieren – und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen! Ergebnis ist ein dezidiert pan-afrikanischer, gewollt subjektiver und revolutionärer Dokumentarfilm.

»Die afrikanische Politik wird von außen bestimmt, nicht von den Afrikaner_innen selbst. Sie sollten ausdrücken dürfen, was sie denken über die aktuelle Politik, die Kolonisation, die De-Kolonisierung, die ausländischen Militärbasen auf ihrem Territorium, die immer noch benutzte koloniale Währung, die Migrationsfragen. Wir empfangen die ganze Welt bei uns, aber uns will man nirgends empfangen. Das ist eine Heuchelei, die man anprangern und gegen die man ankämpfen muss.« (Didier Awadi im Gespräch mit Olivier Barlet, Africultures)

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Mittwoch, 03. Oktober 2012: 20 Uhr, „Der grosse Ausverkauf“ (D 2007),UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a

Der große Ausverkauf • Dtl. 2007, Florian Opitz, 89 Min. OmU

Seit den 80er Jahren erpressen Weltbank und IWF mit dem Mittel der Schuldenzange weltweit die Privatisierung öffentlicher Güter. Auf den Philippinen kämpft eine Mutter in den Ruinen eines ehemals vorbildlichen öffentlichen Gesundheitssystems um das Leben ihres nierenkranken Sohnes. In Soweto (Südafrika) sollen die ohnehin fast Mittellosen plötzlich ein Drittel ihres Lebensunterhaltes für Strom und Wasser ausgeben. Dagegen regt sich wirksamer Widerstand. Genau wie in Cochabamba (Bolivien), wo die Bevölkerung den „Wasserkrieg“ gegen den US-Investor schließlich gewann. Wo dies nicht gelingt, bedeutet Privatisierung für Millionen Menschen den Anfang eines schrecklichen Endes. Nach diesem Film wird man wissen, dass Privatisierung Raub ist und dass Kapitalismus tötet.

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Mittwoch, 10. Oktober 2012: 20 Uhr, „Catastroika“ (GR 2012, OmU), UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a

Catastroika • Griechenland 2012, Katerina Kitidi und Ari Chatzistefano, 87 min.

Es war am Anfang des Jahres 1989 als der franz. Akademiker Jacques Rupnik sich in seinem Büro befand, um einen Bericht über den Stand der letzten Wirtschaftsreformen in der Sowjetischen Union von Michail Gorbatschow vorzubereiten. Der Ausdruck, der von ihm für das Röcheln des sterbenden Imperiums benutzt wurde, war „Catastroika“. Während der Zeit des Präsidenten Jelzin, als Russland wahrscheinlich das größte und erfolgloseste Privatisierungsexperiment in der Geschichte der Menschheit einführte, gab eine Gruppe von Reportern des Guardian dem Ausdruck von Rupnik eine andere Bedeutung. „Catastroika“ wurde das Synonym der kompletten Zerstörung des Landes durch Marktkräfte, des Verkaufs des Staatseigentums und der dramatischen Verschlechterung des Lebensstandards der Bürger. Maßeinheiten der Catastroika wurden die Arbeitslosigkeit, die soziale Verarmung, die Verringerung der Lebenserwartung, wie auch die Bildung einer neuen Liga von Oligarchen, die die Macht über das Land übernahmen. Nach einigen Jahren, führte die massive Privatisierung des Staatseigentums durch die Treuhand im „vereinigten“ Deutschland (welches als Model für Griechenland präsentiert wird) zu Millionen von Arbeitslosen und einem der größten Skandale in der Geschichte Europas. Aber dieser Weg ist nicht alternativlos und Griechenlands Bürgerinnen und Bürger sind dabei diesem Ausverkauf etwas entgegenzusetzen.

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Mittwoch, 17. Oktober 2012: 20 Uhr, „Plastic planet“ (D 2009), Cineding, Karl-Heine-Straße 83

Plastic Planet • Österreich/Deutschland 2009, Werner Boote, 99 min.

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

In Plastic Planet sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Mit Plastic Planet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Plastic Planet ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, dass Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012: 20 Uhr „China blue“ (USA 2005), Kinobar Prager Frühling, Bernhard-Göring-Straße 152

China Blue • USA 2005, Micha X. Peled, 88 min.

Oft steht in unserer Kleidung „Made in China“. Aber unter welchen Umständen werden diese billigen Jeans und Shirts hergestellt? „China Blue“ zeigt Einblicke hinter die geschlossenen Fabriktore und gibt den anonymen Arbeiter_innen ein Gesicht.

130 Millionen Chines_innen befinden sich im eigenen Land auf Wanderschaft, auf der Suche nach Arbeit. Eine davon ist die 20-jährige Jasmin, die aus der Provinz Szechuan stammt und ins zwei Tagesreisen entfernte südchinesische Shax gelangt ist, wo sie einen Job in der Textilfabrik Lifeng gefunden hat. In dem „Sweatshop“ werden Jeans hergestellt. Die Arbeiter_innen müssen teilweise siebzehn Stunden am Stück schuften, ohne Überstunden vergütet zu bekommen. Für monatlich 65 Dollar – der ungefähre Preis einer Jeans im westlichen Einzelhandel. Den größten Teil ihrer Einkünfte schickt Jasmin zu ihrer Familie.

„China Blue“ ist unter extrem schwierigen Bedingungen entstanden. Teilweise musste das Team von Micha X. Peled heimlich drehen, um nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Die Dreharbeiten wurden durch die chinesischen Behörden unterbrochen, Mitarbeiter_innen der Filmcrew inhaftiert und verhört, Videobänder beschlagnahmt. Offenkundig haben weder offizielle Stellen in China noch die Markenfirmen und Handelshäuser im Westen ein Interesse daran, die Bedingungen unter denen Kleidung hergestellt wird, an die Öffentlichkeit dringen zu lassen.

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www.globale-leipzig.de

www.facebook.de/globaleipzig

globalisierungskritisches Kino in Leipzig

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