Ziviler Ungehorsam – Über die Notwendigkeit der Radikalisierung der gewählten Mittel und Formen von Protest

Am Mittwoch, 27.02.2013 haben wir Prof. Dr. em. Peter Grottian nach Leipzig eingeladen. Ziviler Ungehorsam als bewusster gewaltfreier Verstoß gegen herrschaftssichernde Regeln und Gesetze hat eine lange Tradition. Er wendet sich gegen vermeintliche oder tatsächliche Rechtsbrüche und tritt an, gestörtes Recht wiederherzustellen.Ziviler Ungehorsam nimmt dabei eigenes ungesetzliches Handeln und mögliche Bestrafung in Kauf – Sokrates, Gandhi, Martin Luther King, Mandela und die mit ihnen verbundenen Bewegungen, nicht zuletzt die Demonstrationen zum Ende der DDR sind Beispiele dafür.

Wo solche Aktionen weit weg oder lange genug Geschichte sind, gibt es kaum Probleme mit der Akzeptanz in der BRD. Was aber ist mit denen, die sich auf Gleise gegen Castor-Transporte setzen, die sich Transporten von Rüstungsgut in Diktaturen entgegenstellen; was mit denen, die sich gegen Rüstungsproduktion überhaupt wen-den? Oder mit Sitzblockaden gegen Neonazis? Was ist mit Hausbesetzungen? Wie ist die rechtliche Situation? Wo gilt es, zivilen Ungehorsam anzuwenden? Darüber wollen wir mit unserem Referenten und mit Euch am Mittwoch diskutieren auf der MittwochsATTACke am 27. Februar um 18 Uhr, in der Schaubühne Lindenfels.

Radio Corax hat den Vortrag dankenswerterweise mitgeschnitten und auf die Plattform der Freien Radios zur freien Verfügung gestellt. Der Vortrag (in vier Teilen) kann hier nachgehört werden: Teil 1, Teil 2Teil 3, Teil 4
.

2013-02-27 Mittwochattacke Leipzig - Ziviler Ungehorsam

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