Gemeinsam fürs Gemeingut – Rekommunalisierung der Wasser- und Energieversorgung durch direkte Demokratie am Beispiel Berlin – Veranstaltung am 23.04.2013

Bürger- und Volksbegehren sind nicht nur ein probates Mittel, um Privatisierungen zu verhindern. Direkte Demokratie kann auch Politik in die Offensive zwingen. Darüber berichtet am Beispiel Berlin Dr. Michael Efler (Mehr Demokratie, BürgerBegehren Klimaschutz). In Berlin wurden der Energieversorger und die Wasserversorgung vor Jahren (teil-)privatisiert. Die Gewinne dieser Quasi-Monopolisten der Daseinsvorsorge flossen über viele Jahre aus der Stadt ab an internationale Konzerne. Der Profit war vertraglich garantiert. Doch damit wollten sich die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr abfinden. Sie erreichten mit einem Volksbegehren die Offenlegung der Verkaufsverträge der Berliner Wasserbetriebe. Inzwischen gehören sie wieder zu rund 75 Prozent dem Land Berlin. Aktuell sammelt der Berliner Energietisch Unterschriften für die Neugründung eines kommunalen Energieunternehmens und könnte damit ein Musterbeispiel der Rekommunalisierung von  Versorgungsunternehmen durch direkte Demokratie geben.

Ort: 23.04.2013, 19 Uhr, Hörsaal 12 im Hörsaalgebäude der Universität Leipzig, eine gemeinsame Veranstaltung der Initiative Bürgerbegehren „Privatisierungsbremse“ und der AG Diskussion und Aktion des StuRa der Uni Leipzig.
.

Volksbegehren Energietisch Berlin banner450x120y

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: