Nach Fabrikeinsturz in Bangladesch: Kampagne für Saubere Kleidung fordert verbriefte Gebäudesicherheit

Bitte unterschreibt die Petition der Kampagne für Saubere Kleidung: www.cleanclothes.org , denn es ist sehr wichtig, Druck aufzubauen, da momentan die in Bangladesch agierenden Haupthandelsketten und die GIZ versuchen ein paralleles Arbeits- und Gesundheitsschutzabkommen für Bangladesch auszuhandeln, das wesentlich schwächer und verwässerter ist. Am 10. Mai soll ein Entwurf dieses Abkommens herauskommen. Die Clean Clothes Campaign (CCC) hat mit Arbeitsrechtsgruppen und Gewerkschaften in Bangladesch 2011 ein Brandschutz- und Gebäudesicherheitsabkommen entworfen, das Tchibo und PVH (Calvin Klein, Tommy Hilfiger) bereits unterschrieben haben. Dem beizutreten wird von allen Handelsketten, die in Bangladesch herstellen lassen gefordert – und das sind ausnahmslos ALLE!

Primark und Mango haben im Fall Rana Plaza bereits Entschädigungen zugesagt und diskutieren eine Unterstützung des Brandschutzabkommens. Wichtig ist, das sie ihre Entschädigungen mit den Organsiationen vor Ort absprechen und nicht selbstherrlich festsetzen (wie C&A bei Tazreen). Kik und Benetton aber reagieren bisher noch nicht.

Hier ein gemeinsames Schreiben der Gesamtbetriebsräte von H&M und ZARA, in welchem die Arbeitgeber aufgefordert werden das internationale Brandschutzabkommen endlich zu unterschreiben.

Kampagne fuer Saubere Kleidung logo

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Eine Antwort

  1. Der Werkschutz München ist gerade für die Sicherheit der Mitarbeiter sehr wichtig. Hier sollte man nicht sparen.

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