Die im Dunkeln sieht man nicht: Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung

Seit 1998 ist die Armut in Deutschland deutlich gestiegen. Auch in Zeiten guter Konjunktur gelingt es nicht, das Armutsrisiko nachhaltig zu senken. Der Abbau von Arbeitslosigkeit führt nicht zum Rückgang von Armut, sondern zu steigender prekärer Beschäftigung. Die Nationale Armutskonferenz, ein Zusammenschluss von Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, des DGB und bundesweit organisierter Fachverbände und Selbsthilfeorganisationen, hat im Dezember 2012 in ihrem viel beachteten Schattenbericht zur Armut in Deutschland Klartext geredet. (Hier als pdf nochmal zum nachlesen: „Die im Schatten sieht man nicht„.)

Die Nationale Armutskonferenz hat im Vorfeld der Bundestagswahlen alle Kanidatinnen und Kandidaten angeschrieben und gebeten eine Erklärung zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung zu unterzeichnen, mit der die Kandidierenden erklären sich im Fall der Wahl im Rahmen ihres Mandats für die Armutsbekämpfung stark zu machen. Ich unterstütze das Anliegen natürlich in vollem Umfang und möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass da wo einerseits Armut herrscht, auf der anderen Seite auch enormer privater Reichtum existiert. Hier ist die Politik gefordert entsprechende Regelungen für eine gerechtere Verteilung bzw. Umverteilung zu schaffen. (Hinweis: Bundesweiter Aktionstag „UmFAIRteilen“ am 14.09.2013.)

2013-08-19 nationale armutskonferenz erklaerung zur bekaempung von armut Mike Nagler

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