Wahlen: Diskussionsrunden, Infostände, Theateraktionen, Plakatieren …

Ich bin derzeit täglich unterwegs und komme nur sporadisch dazu hier Artikel einzustellen. Trotzdem möchte ich ganz kurz ein paar Verweise zu den vergangenen Diskussionsrunden mit den anderen DirektkandidatInnen hier verlinken. Am Wochenende war ich in Marienbrunn und in Stötteritz unterwegs auf Stadtteil- und Vereinsveranstaltungen und derzeit sind wir täglich in der Stadt mit Infoständen unterwegs. Am Montag habe ich gemeinsam mit anderen Flugblätter mit unseren gesundheitspolitischen Forderungen verteilt und mit einer kleinen Theateraktion auf die Auswirkungen und Folgen der Privatisierung des Gesundheits- und Pflegebereiches hingewiesen. Zur Diskussionsrunde zu direkter Demokratie und der Zulassung bundesweiter Volksentscheide hat u.a. die L-IZ hier einen Artikel veröffentlicht. Das Thema ist mir wichtig. Wenn direkte Demokratie auch auf Bundesebene zugelassen würde, dann würde das auch dazu führen, dass die repräsentative Demokratie ein Stück weit korrigiert, sprich repräsentativer würde. Hier kann man die Initiative von Mehr Demokratie e.V. für die Zulassung des bundesweiten Volksentscheids unterschreiben.

 

Gestern fand u.a. eine recht interessante Diskussionsrunde mit Direktkandidaten und ErstwählerInnen im Evangelischen Schulzentrum statt. Die Diskussionen drehten sich um Bildung, Rüstungsexporte, Arbeitsmarkt- und Finanzpolitk und um die Energiewende. Am Nachmittag haben wir mit einer Aktion und einem Infostand anlässlich des vierten Jahrestages des Luftangriffs bei Kunduz Flugblätter mit unseren friedenspolitischen Forderungen verteilt. Dabei gab es gute und interessante Gespräche. Heute Abend zeigen wir im Rahmen unserer globaLE Kinoreihe den Film „Hunger“ auf der Wiese im Richard-Wagner-Hain am Elsterbecken. Im Anschluss haben wir als Referenten und Diskussionsgast den Welternährungsexperten Jan Urhahn vom Inkota-Netzwerk gewinnen können. Los gehts um 20 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei.

 

An dieser Stelle auch noch der Hinweis auf die Wahl: Ihr müsst nicht bis zum Wahlsonntag am 22.09. warten mit der Stimmabgabe. Im Neuen Rathaus hat die Briefwahlstelle (Eingang Lotterstraße) wochentags täglich ab 9 Uhr geöffnet. Alles was ihr braucht ist euren Ausweis und 2 Minuten Zeit um dort bereits jetzt eure beiden Wahlkreuze zu machen.

 

Ansonsten bin ich und mein Team noch fleißig dabei Plakate aufzukleben und in der Stadt aufzuhängen. Das ganze läuft ganz gut, aber hier könnte ich noch Hilfe gebrauchen! Ganz konkret an diesem Wochenende: Wer Lust und Zeit hat beim Plakatieren zu helfen: Gebt Thomas Bescheid – er versucht die Plakatieraktionen ein wenig zu koordinieren. Ihr erreicht ihn unter: 0162-7931291.

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2013-09-03 Podium Volksentscheid Leipzig Mehr Demokratie Bundestagswahl btw13  Wahlen Mike Nagler Wolfgang Tiefensee Thomas Feist Monika Lazar Sebastian Czich

Podiumsdiskussion von Mehr Demokratie e.V. „Wer bestimmt, wie wir morgen leben?“ zum bundesweiten Volksentscheid. (v.l. Thomas Feist (CDU), Marcus Viefeld (FDP), Mike Nagler (DIE LINKE), Monika Lazar (B90/Grüne), Sebastian Czisch (Piraten), Wolfgang Tiefensee (SPD), Moderation: Bastian Wierzioch (MDR Figaro).

2013-09-03 Privatisierung stoppen in gesundheit und Pflege (12)

Theateraktion in der Innenstadt und Flugblattverteilung gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems.

2013-09-05 DIE LINKE Leipzig Infostand Mike Nagler - Friedenspolitik Kunduz-Affaere

Infostand und Gespräche zu den friedenspolitischen Zielen und Forderungen anlässlich des vierten Jahrestages des Luftangriffs bei Kunduz.

2013-09-05 Podium Bundestagswahl - Evangelisches Schulzentrum Leipzig Mike Nagler

Diskussionsrunde mit Leipziger Direktkandidaten im Evangelischen Schulzentrum Leipzig am Mittwoch.

2013-08-31 Mike Nagler Wahlplakat haengen Leipzig 036

Wir sind derzeit noch dabei Plakate zu kleben und aufzuhängen. Wer mithelfen möchte, bitte einfach melden.

2013-09-05 globale Leipzig Hunger Inkota Netzwerk

Heute Abend zeigen wir ab 20 Uhr im Richard-Wagner-Hain am Elsterbecken den Film Hunger. Es ist die letzte open-air Aufführung in diesem Jahr. Ab nächster Woche sind wir dann drinnen. Das komplette Programm der diesjährigen globaLE Filmreihe gibts hier.

Hier noch ein wie ich finde recht gut gemachter Clip zur Bundestagswahl von der Linksjugend.solid:

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Eine Antwort

  1. Zum Kunduz Massaker:

    Quelle GMX Nachrichten

    11.12.2013, 15:14 Uhr

    Luftangriff von Kundus: Gericht weist Klagen ab

    Bonn (dpa) – Gut vier Jahre nach dem umstrittenen Luftangriff von Kundus hat das Bonner Landgericht die Schadenersatzforderungen von Hinterbliebenen zurückgewiesen.

    Der Angriff auf zwei von Taliban-Kämpfern gekaperte Tanklastwagen war im September 2009 von Bundeswehr-Kommandant Georg Klein angeordnet worden. Dabei kamen etwa 100 Menschen ums Leben, darunter viele Zivilisten.
    Das Gericht urteilte am Mittwoch in einem ersten Zivilprozess dieser Art, dass Oberst Klein „keine schuldhafte Verletzung vom Amtspflichten“ vorzuwerfen sei. Erst bei einem solchen Verstoß hätte sich ein Anspruch auf eine Haftung der Bundesrepublik Deutschland ergeben können, sagte Richter Heinz Sonnenberger. Die Klage von zwei Opfer-Angehörigen werde deshalb abgewiesen. Klägeranwalt Karim Popal kündigte an, in die Berufung zu gehen.
    Nach Darlegung des Gerichts hatte sich Oberst Klein bei einem Informanten des Militärs in der Nähe der Tanklastwagen insgesamt siebenmal rückversichert, dass dort Taliban und keine Zivilisten vor Ort seien, bevor er den Befehl gab. Der angeordnete Angriff habe einem „militärischen Ziel“ gegolten, den Taliban und den Tankwagen.
    Die Bundesrepublik, vertreten durch das Verteidigungsministerium, hatte die Klage als unzulässig eingestuft und war auch nicht zu einer außergerichtlichen Einigung bereit. Die beiden Kläger hatten von der Bundesrepublik insgesamt 90 000 Euro gefordert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden als humanitäre Leistung bereits 90 Mal je 5000 US-Dollar (rund 3800 Euro) an afghanische Familien gezahlt – insgesamt etwa 350 000 Euro.

    Und ein Kommentar

    Der LKW war in einer Richtung weg vom Stützpunkt der deutschen Soldaten in einem Flussbett stecken geblieben. Er war von einer US-Drohne (Roter Baron) gesichtet worden. Wer im Fahrzeug saß, konnte niemand wirklich wissen. „Taliban“ oder „Al Qaida“ sind heute Codewörter zur Schaffung von ideologischen Berechtigungen in einem anderen Land Einwohner umzubringen.

    Wenn ein liegengebliebener LKW nachts mitten im Gelände von über 100 Menschen besucht wird, sind das keine Taliban, sondern Dorfbewohner. Die Leichen und alles, was auf die Identität der Opfer hinwies, wurde nach dem Bombenabwurf von einer im Geheimen operierenden, wahrscheinlich deutschen Einheit sorgfältig weggeräumt. Der Herr Klein kam mit seinen Mannen zum 1-2 km entfernten Tatort so spät, dass diese Gruppe Zeit hatte, alle Spuren zu verwischen. Es verblieben wenige Zeugen in Krankenhäusern.
    Der Feldjäger (=Militärpolizei), der die Sache zu untersuchen und zu berichten hatte, beklagte sich, dass ihm Informationen vorenthalten würden. Sein Bericht war durch eine Indiskretion im Internet zu finden.
    Dieses Massaker ist auf deutscher Seite dubios, es gibt keine nachvollziehbaren deutschen Interessen und die Darstellungen sind so unglaubwürdig, dass ich von einer amerikanischen Planung ausgehe, für die die Deutschen zur Verfügung standen. Die USA wollten damals den grenzüberschreitenden Treibstoff-transport unter ihre Kontrolle bringen. Die deutsche Politik und die Justiz decken die Angelegenheit.

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