Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Süden Afrikas

Seit Montag ist das EU-Freihandelsabkommen mit Namibia, Botswana, Swasiland, Südafrika und Lesotho in Kraft. Die größten Verlierer dabei sind die Menschen in den wirtschaftlich schwächsten Ländern, da diese Staaten nun gezwungen sind ihr Märkte für Produkte aus Europa weiter zu öffnen und Zölle für 86 Prozent der Einfuhren zu beseitigen. Die EU hat in den letzten Jahren den Druck auf die afrikanischen Länder erhöht indem u.a. angedroht wurde den Marktzugang zur EU zu erschweren wenn den Abkommen nicht zugestimmt würde. Zum Hintergrund: Im Jahre 2000 wurde das Cotonou-Abkommen unterzeichnet, welches das seit 1975 gültige Lomé-Abkommen ersetzte. Das Cotonou-Abkommen läuft Ende 2020 aus. Jedes Jahr finden abwechselnd Konferenzen in Brüssel und den Gastgeberländern der AKP-Staaten statt, bei denen über die Cotonou-Nachfolge verhandelt wird. Mehr zum Abkommen hier auf den Seiten von Euractiv und mehr generell zum Thema mit Links und weiterführenden Informationen zu Economic Partnership Agreements (EPA’s) u.a. hier.

 

 

Europa Pluendert Afrika Stop EPA Attac

 

Eine Antwort

  1. Hat dies auf monopoli rebloggt.

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