Leipziger Anti-Kriegs-Forum am 31.03.22

Ich möchte an der Stelle auf eine Einladung zu einem Treffen am kommenden Donnerstag 31.03. um 18 Uhr im Felsenkeller aufmerksam machen:

Liebe Freundinnen und Freunde,

Aufrüstung und Waffenlieferungen sind keine Mittel der Deeskalation. Fakt ist: Der Krieg in der Ukraine tobt seit acht Jahren und die Verantwortlichen dafür sitzen nicht nur in Moskau oder Kiew, sondern auch in Berlin, London, Brüssel und Washington. Liebknechts Losung „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ gilt heute wie damals. Es ist notwendig, dass wir uns gegen die aktuellen Aufrüstungsorgien wenden und weitere Waffenlieferungen zur Anheizung des Krieges in der Ukraine verhindern.

Alle diplomatischen Initiativen sind zu unterstützen, die auf die Beendigung des Krieges gerichtet sind. Die Wiederherstellung und Sicherung eines stabilen Friedens in Europa erfordert Verhandlungen, die den Sicherheitsinteressen aller Beteiligten Rechnung tragen. Statt Aufrüstung und weiterer eskalativer Politik, ist ein Ende der Kampfhandlungen, eine schnellstmögliche Rückkehr an den Verhandlungstisch und der Einsatz für eine diplomatische Lösung das was jetzt auf der Tagesordnung stehen muss. Das Gebot der Stunde ist Deeskalation. Weitere Eskalationen und militärische Konflikte zwischen Atommächten müssen mit allen Mitteln verhindert werden.

Wir laden all jene zum Austausch und zur Absprache antimilitaristischer Aktionen ein, die es ehrlich meinen mit Abrüstung und Frieden und sich deutlich gegen die politische Linie der Bundesregierung stellen.

3 Antworten

  1. Was vor 8 Jahren schon galt, gilt auch heute für den absoluten Großteil der deutschen Medienlandschaft… .

    Wenn Journalisten vergessen oder irren…

  2. „…der russische Angriff auf die Ukraine […] ist ein gravierender Bruch des Völkerrechts und eine neue Qualität von Gewaltanwendung in einer seit langem sich drehenden Konfliktspirale. Er nimmt humanitäre Katastrophen und das Risiko eines Kontrollverlusts mit unabsehbaren Folgen in Kauf. Global wird er, wie immer der Krieg ausgeht, die geopolitische Konfrontation und damit die Unsicherheit in der Welt verschärfen.
    Dennoch läuft die Ausblendung der historischen und strukturellen Zusammenhänge des Krieges auf eine intellektuelle Kapitulation hinaus und nimmt sich selbst die Möglichkeit, eine autonome, an Friedenssicherung orientierte dritte Position jenseits der Kriegsparteien einzunehmen. Sicher ist es nicht einfach, sich der totalen Emotionalisierung des politischen Klimas zu entziehen. Ressentiments und Feindbilder werden von der Kette gelassen und wachsen ins Monströse, sodass viele sich dem so entstandenen Konformitätsdruck nicht mehr entziehen können.
    Doch dieser Krieg fällt nicht vom Himmel. Er ist nicht singulär und auch keine Zeitenwende. Russland übernimmt jetzt Praktiken, wie sie in dieser Radikalität seit Ende des Kalten Krieges 1.0 bereits von den USA und der NATO eingeführt wurden, so z.B. im Jugoslawienkrieg 1999…“
    Dies ist die Einschätzung von Peter Wahl von der AG „Globalisierung & Krieg“ von attac, der im Hintergrundpapier Der Ukraine-Krieg und seine geopolitischen Hintergründe weitere interessante Analysen folgen läßt.

    Klicke, um auf 20220318_AG_GuK_Ukraine.pdf zuzugreifen

  3. Bin am 31.3. außer Landes… Gruß Wolfgang Dr.-Ing. habil. Wolfgang Schallehn, Telemannstraße 1/803, 04107 Leipzig, Tel. 0341 960 90 30

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