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Before the coup – Zur Situation in Bolivien

Am 3. Mai 2020 sollen in Bolivien Wahlen stattfinden. Seit dem gewaltsamen Sturz der Regierung häufen sich die Berichte über Menschenrechtsverletzungen, Verfolgungen und Tötungen von Aktivisten in dem Andenstaat. Attac Leipzig lädt im Rahmen der monatlichen „MittwochsATTACken“ am Mittwoch 22.01.2020 um 18 Uhr in die Schaubühne Lindenfels um einen Blick auf die aktuelle Situation in Bolivien zu werfen. Es wird der Film „Before the coup“ (Bolivien 2020, original mit engl. UT) von Diego Gonzales gezeigt, welcher Evo Morales noch wenige Tage vor dem Putsch interviewte. Daran anschließend wird Rumi Muruchi Poma zur aktuellen Situation berichten. Weiterlesen

Extraheft „Mietexplosion vs. Daseinsvorsorge“

Ab dem heutigen 13. Januar gibt es bundesweit an vielen Bahnhofskiosken eine Sonderausgabe der Zeitschrift Lunapark21 mit dem Titel „Mietenexplosion vs. Daseinsvorsorge“ für die ich einen kleinen Beitrag geschrieben habe. Das Heft ist als gemeinsames Projekt von „Gemeingut in BürgerInnenhand“ (GiB) und Lunapark21 entstanden. In dem 80 Seiten umfassenden Extraheft werden von verschiedenen Autoren Hintergründe der Mietpreisexplosion ebenso beleuchtet wie Möglichkeiten zur Gegenwehr. Weiterlesen

Premiere: Der marktgerechte Mensch

In der nächsten Woche findet nun endlich die bundesweite Premiere des Films „Der marktgerechte Mensch“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz statt. Wir haben eine Rohfassung des Films bereits im November vergangenen Jahres im Rahmen der globaLE an der Universität gezeigt. Nun ist der Film fertig und am 16. Januar finden in zahlreichen Städten Aufführungen statt. In Leipzig findet dazu um 19  Uhr in der Schaubühne Lindenfels eine Kooperation von attac mit der Schaubühne statt, bei der es ein anschließendes Publikumsgespräch mit Christine Müller (Arbeitsstelle Eine Welt der evang. Landeskirche) und mir geben wird. Weiterlesen

Hunderttausende bei Klimademonstrationen

Die vom Klimakabinett beschlossenen Maßnahmen sind trotz der monatelangen Klimaproteste ein Armutszeugnis. Die Beschlüsse reichen nicht einmal aus, um die Klimaziele von Paris einzuhalten. Sie liegen weit unter dem, was politisch und technisch machbar ist. Deshalb fanden heute in zahlreichen Städten weltweit Demonstrationen statt, – allein in der Bundesrepublik in 500 Orten. Auch in Leipzig wurde heute wieder demonstriert nachdem die gesamte vergangene Woche zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der „Public Climate School“ stattgefunden haben.

Viele Menschen haben klar erkannt: Eine Lösung des Problems ist nicht möglich ohne eine grundlegend andere Produktionsweise. Denn im Kapitalismus herrscht das Privateigentum an Produktionsmitteln. Produziert wird mit dem Ziel, der Profitmaximierung und es herrscht eine Art „Anarchie der Produktion“, da jeder einzelne Kapitalist sich einen möglichst großen Teil des Profits sichern will. Weiterlesen

Was heißt hier eigentlich gemeinnützig?

Am heutigen Mittwoch, 27.11. um 18 Uhr in der Schaubühne Lindenfels findet wie jeden letzten Mittwoch im Monat wieder die MittwochsATTACke von attac Leipzig statt und thematisiert ein aktuelles und brisantes Thema. Sicherlich habt ihr mitbekommen, dass nach Attac nun Anfang November mit der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) einer weiteren zivilgesellschaftlichen Organisation die Gemeinnützigkeit entzogen worden ist. Nach den Vorschlägen von Finanzminister Scholz sollen die politischen Aktionsmöglichkeiten gemeinnütziger Vereine noch weiter eingeschränkt werden. Diese Entwicklung zeigt: Der Gegenwind für politisch sich einmischende Organisationen droht gerade zum Orkan zu werden. Weiterlesen

Bolivien von den Anden aus gesehen

Zur aktuellen Situation in Bolivien möchte ich euch einen Artikel von Rumi Muruchi Poma zur Kenntnis geben. Er ist gebürtig aus Bolivien, lebt schon sehr lang in
Leipzig und ist gerade nach einem Aufenthalt im November in Bolivien wieder zurück gekommen. Hier seine Eindrücke zusammengefasst:

Bolivien von den Anden aus gesehen

In Bolivien folgt auf die politische Destabilisierung die wirtschaftliche und es gibt bereits Hinweise auf eine monetäre Destabilisierung. Bolivien, das in den letzten 13 Jahren Stabilität genoss, ist heute eines der instabilsten Länder der Welt.

Eine rassistische, faschistische und neokolonialistische Putschregierung ersetzte am 12. November eine demokratisch gewählte Regierung, die Regierung von Evo Morales und Alvaro Linera, die am 10. November 2019 ihren erzwungenen Rücktritt verkündeten, nachdem das Haus von Evos Schwester und die Häuser einiger seiner Minister und Gouverneure aus der Partei MAS (Bewegung zum Sozialismus) niedergebrannt wurden. Jetzt will die internationale und nationale Presse, dem Imperium hörig, diesen Putsch mit dem Argument des Wahlbetrugs vertuschen. Nichts rechtfertigt einen Staatsstreich und die Jagd auf die Ureinwohner, die mit der De-facto-Regierung von Jeannine Áñez begann. Es ist die Rede von über 30 Toten. (Stand 18.11.)

Das einzige „Verbrechen“ von Evo Morales ist es, ein Indio zu sein, der die Indios sehr schlecht verteidigte und ihre Henker finanziell gemästet hat… hier weiterlesen im pdf (8 Seiten).

Public Climate School diese Woche und Demonstration am Fr. 29.11.

Die gesamte Woche vom 25.-29.11.2019 findet die „Public Climate School“ von „Students for Future“ an der Uni Leipzig und der HTWK Leipzig statt. Der Terminkalender mit dem umfangreichen und recht bunten Programm findet sich hier. Am Freitag finden in zahlreichen Städten wieder Demonstrationen im Rahmen des „Global Climate Strike“ statt. In Leipzig beginnt die Demonstration am Fr. 29.11. um 15 Uhr auf dem ehemaligen Georgi Dimitroff Platz (heute „Simsonplatz“) vor dem Bundesverwaltungsgericht. Weiterlesen