Ausgestrahlt? Tschernobyl und Fukushima heute

Vor 32 Jahren, am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat unter anderem aufgrund von Bedienungsfehlern zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und einer Kernschmelze. Die darauf folgenden Explosionen zerstörten den 1.000 Tonnen schweren Reaktordeckel und das Dach des Gebäudes. Das in diesem Reaktortyp in großen Mengen enthaltene Graphit entzündete sich. Der brennende und schmelzende Reaktorkern lag offen unter freiem Himmel. 25 Jahre später ereignete sich im japanischen Fukushima am 11. März 2011 eine ähnliche Katastrophe. In vier Reaktorblöcken kommt es mindestens zur teilweisen Kernschmelze, durch Lecks im Sicherheitsbehälter treten große Mengen radioaktiven Materials aus. Wie damals in der Ukraine, wurde auch hier die Öffentlichkeit über das wahre Ausmaß der Katastrophe bewusst getäuscht und bis heute versucht die japanische Regierung, die Langzeitfolgen aus Fukushima kleinzureden. Weiterlesen

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Attac Frühjahrsratschlag vom 19.-21.04.2013 in Leipzig

Am Wochenende findet der bundesweite Frühjahrsratschlag von Attac Deutschland in Leipzig statt. Auf Einladung von Attac und dem Studentenrat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur findet das Treffen am Samstag und Sonntag in den Räumen der Fakultät Elektrotechnik der HTWK statt (Wächterstraße 13). Die Auftaktveranstaltung beginnt mit einem kulturellem Rahmenprogramm bereits am Freitag Abend um 20 Uhr in der Galerie KUB in der Kantstraße 18 (leckeres Essen gibts auch schon ab 18 Uhr). Weiterlesen

Gesundheitliche Folgen der Fukushima Katastrophe

Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.
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Die Vergangenheit mahnt uns: 25 Jahre Tschernobyl und nichts ist vergessen

Nach den wöchentlichen Mahnwachen gegen Atomkraft am Montag finden am Dienstag, 26.04.2011 in vielen Städten Mahnwachen und Demonstrationen statt um der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren zu erinnern. In Leipzig findet um 18 Uhr eine Demonstration statt. Bitte weiterverbreiten:

Aufruf unseres Bündnis gegen Atomkraft Leipzig:

Am 26.04.1986 ereignete sich eine der schwersten Umweltkatastrophen weltweit und der bis dahin einzige atomare Super-GAU. In Folge einer Kernschmelze kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer Explosion in bis dahin unbekanntem Ausmaße, denn gewaltige Mengen radioaktiver Gase und Teilchen wurden über weite Teile der Nordhalbkugel verteilt. Die Auswirkungen der Katastrophe sind noch heute in vielen Regionen deutlich spürbar. Durch die Luftströmungen und Regen wurde der radioaktive Niederschlag über Europa und der Nordhalbkugel relativ gleichmäßig verteilt.

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160.000 demonstrieren für den sofortigen Atomausstieg

Bei 21 Großdemonstrationen in der ganzen Bundesrepublik haben am heutigen 28. Mai mehr als 160.000 Menschen den sofortigen Atomausstieg gefordert. Zu den Demonstrationen hatte ein großes Bündnis aus örtlichen und bundesweiten Anti-Atomkraft-Initiativen und Verbänden aufgerufen.

Die Teilnehmerzahlen in den einzelnen Städten: Berlin: 25.000, Hamburg: 20.000, Frankfurt am Main: über 8000, Kiel: 3500, Bremen: 3900, Hannover: 12000, Göttingen: 3500, München: 25000, Fürth 8000, Landshut: 8500, Mannheim: 4100, Freiburg: 10.000, Ulm: 4000, Bonn: 7500, Münster: 7000, Essen: 3500, Mainz: 2500, Dresden: 3200, Magdeburg: 750, Güstrow: 700, Erfurt: 1000 Weiterlesen

Atomkraft Schluss! – Aufruf zur Demonstration am 28.5. in Dresden

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Doch in Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen folgen. Weiterlesen