Anti-Atom – Über 25.000 Menschen im Wendland

Am heutigen Tag machten sich Menschen aus dem ganzen Land auf den Weg ins Wendland. Auch aus Leipzig sind heute morgen ca. 100 Menschen ins Wendland aufgebrochen. Zur Großkundgebung kamen 23.000 Menschen, an der Castorstrecke waren zugleich über 2.000 Protestier unterwegs, alles umrahmt von 460 Traktoren der Bauern, die das Gesicht des Widerstands im Wendland entscheidend mit prägen. Gorleben ist inzwischen ein Synonym für das Versagen der Politik im Umgang mit dem Atommüll geworden. Zu Gorleben, den Hintergründen und weshalb der Protest so wichtig ist, hier mehr lesen. Weiterlesen

„Ich bin kein Atombürger“ – Anti-Atom-Protest gegen Angra 3 – So. 20.11. 14 Uhr, Kleiner Willy-Brandt-Platz

Auch in Leipzig kann man mal wieder aktiv gegen Atomkraft werden. Am Sonntag findet eine Aktion des Bündnis gegen Atomkraft Leipzig gegen die Hermesbürgschaft zum brasilianischen AKW Angra 3 statt. Wir sagen: Atomausstieg nicht nur in Deutschland sondern überall. Hier die Informationen dazu einkopiert:

Hallo!

Vorraussichtlich im Januar 2012 wird die deutsche Bundesregierung über die Vergabe einer Hermes-Bürgschaft für Siemens zum Bau eines AKW in Brasilien entscheiden. Falls also die brasilianischen Auftraggeber ihre Rechnung nicht bezahlen können, werden wir Steuerzahler mit 1,3 Milliarden Euro belangt, um in einem erdbebengefährdeten Gebiet ein AKW mit der Technik der 70er jahre mitzufinanzieren. Weiterlesen

Castor 2011 – Bündnis gegen Atomkraft Leipzig organisiert Busse zur Großdemo am 26.11.2011 in Dannenberg

Nicht nur der Winter, sondern auch der nächste Castor ins Zwischenlager Gorleben steht vor der Tür. Der Castor wird am 24.11.2011 in La Hague losfahren und die Bürgerinitiativen aus dem Wendland rufen zur Großdemo in Dannenberg am 26.11.2011 auf. (Zur Vorbereitung: Hier gibts Castor-Karten zum ausdrucken und mitnehmen und hier findet ihr eine Übersicht über Anreisemöglichkeiten bundesweit.)

Wie letztes Jahr möchte das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig auch in diesem Jahr mit mehreren Bussen zur Demo nach Dannenberg fahren, um möglichst vielen Menschen aus Leipzig und Umgebung die Möglichkeit zu geben, sich an den Protesten zu beteiligen. Weiterlesen

Was heißt hier Atommüll?

Zur Frischhaltung von Lebensmitteln würde er einst dienen – mit derlei Versprechen wischten Atomwissenschaftler und Politiker Mitte der 1950er Jahre kritische Nachfragen zur Entsorgung von nuklearem Müll beiseite. Mehr als fünf Jahrzehnte sind seither vergangen, die Atomindustrie hat Hunderttausende Tonnen strahlender Abfälle produziert. Entsorgt, schadlos gar, hat sie noch kein einziges Gramm. Weiterlesen

Flashmob, Infostände und 21 Demonstrationen gegen Atomkraft am kommenden Samstag

In den vergangenen Tagen haben wir auf verschiedenen Veranstaltungen für die Beteiligung an der Demonstration „Atomkraft Schluss!“ in Dresden am Samstag, 28. Mai 2011 geworben. Bundesweit finden an diesem Tag in 21 Städten Demonstrationen unter dem Motto “Atomkraft: Schluss!” statt. Der Hintergrund ist u.a., dass im Juni das Moratorium der Bundesregierung ausläuft und bis Ende Mai die Berichte der Ethikkommission und der Reaktor-Sicherheitskommission zur Neubewertung der Sicherheitslage der dt. AKW´s vorliegen auf deren Grundlage die Regierung ihr weiteres (Nicht)handeln abhängig macht. Mit den Demonstrationen soll deshalb nochmal ordentlich Druck für den Ausstieg gemacht werden. Weiterlesen

Kernkraftwerkunfall in Fukushima – tatsächliche Sachlage

Einen Beitrag von Takashi Hirose zur Katastrophe von Fukushima möchte ich an dieser Stelle weiterverbreiten. Er ist Journalist, freier Autor und gilt als scharfer Kritiker der japanischen Kernkraft-Industrie.

Takashi Hirose: Kernkraftwerkunfall in Fukushimatatsächliche Sachlage (pdf)

 

Am 11. März 2011 kam es zum Sanriku-Oki-Erdbeben im Nordosten Japans, in dessen Verlauf der Druck im Sicherheitsbehälter des 1. Reaktorblocks des Kernkraftwerks Fukushima Eins außergewöhnlich stark anstieg und danach das Gebäude explodierte. Kurz darauf explodierte auch der 3. Reaktorblock in gleicher Weise. Überdies wurde im 2.Reaktorblock das Druckabbaubecken, das sich im Sicherheitsbehälter befindet, beschädigt. Nehmen die Beschädigungen weiter zu, so steuern wir auf eine hoffnungslose Katastrophe zu. Gleichzeitig breitet sich über den Köpfen der Japaner eine große Flut von Radioaktivität aus. Was ist eigentlich geschehen? Weiterlesen

Stop Radioaktivität

Am Montag 25.04.2011 finden an 12 Atom-Standorten in Deutschland Demonstrationen gegen Atomkraft statt. Am Dienstag, 26.04.2011 jährt sich zum 25sten Mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Um 18 Uhr findet deshalb auf dem Augustusplatz in Leipzig eine Demonstration organisiert vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig statt.

 

 

Die Vergangenheit mahnt uns: 25 Jahre Tschernobyl und nichts ist vergessen

Nach den wöchentlichen Mahnwachen gegen Atomkraft am Montag finden am Dienstag, 26.04.2011 in vielen Städten Mahnwachen und Demonstrationen statt um der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren zu erinnern. In Leipzig findet um 18 Uhr eine Demonstration statt. Bitte weiterverbreiten:

Aufruf unseres Bündnis gegen Atomkraft Leipzig:

Am 26.04.1986 ereignete sich eine der schwersten Umweltkatastrophen weltweit und der bis dahin einzige atomare Super-GAU. In Folge einer Kernschmelze kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer Explosion in bis dahin unbekanntem Ausmaße, denn gewaltige Mengen radioaktiver Gase und Teilchen wurden über weite Teile der Nordhalbkugel verteilt. Die Auswirkungen der Katastrophe sind noch heute in vielen Regionen deutlich spürbar. Durch die Luftströmungen und Regen wurde der radioaktive Niederschlag über Europa und der Nordhalbkugel relativ gleichmäßig verteilt.

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Aufruf zur Mahnwache am 11.04. um 18 Uhr auf dem Augustusplatz

4 Wochen nachdem eines der schwersten Erdbeben der japanischen Geschichte einen Tsunami ausgelöst hat, insgesamt über 25.000 Menschen umgekommen sind und im japanischen Reaktor Fukushima eine Kernschmelze stattgefunden hat, kam es erneut zu einem schweren Beben. Neben den Tatsachen, dass neue Tote zu beklagen sind, dass neue Zerstörungen über das Land hinweggezogen sind, kam es auch in anderen japanischen AKWs zu Problemen. Weiterlesen

Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung 08.-10.04.2011 in Kassel

Die Zeitrechnung hat keinen neuen Fixpunkt: wir befinden uns nicht wenige Tage nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. In diesen Tagen lernen wir eine Katastrophe neuen Typs kennen. Das zerstörerische Ereignis ist eingetreten mit entsetzlichen Folgen für Menschen und Umwelt, das Unglück ist schon da – und jeden Tag kann die Lage noch schlimmer werden. Wir sind mitten drin, und das noch für einen langen Zeitraum.

Einige sagen jetzt: das konnten wir uns nicht denken, Unvorstellbares ist geschehen. Warum eigentlich? Viele von uns haben seit Jahren gesagt: das kann passieren, und das darf nicht passieren. Der Streit darüber steht an, die Verhältnisse sind in Bewegung. Sie gehören noch ganz anders aufgemischt. Weiterlesen

AntiAtom – Menschenkette am 26.2. auf dem Marktplatz in Leipzig

Mit zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet wollen wir am 12. März eine über 40 Kilometer lange Menschenkette vom Uralt-Reaktor Neckarwestheim bis nach Stuttgart bilden. Zwei Wochen vor der Wahl in Baden-Württemberg protestieren wir mit der Aktion gegen den Atom-Deal – und dafür, dass eine neue Landesregierung mit harten Sicherheitsauflagen Atommeiler stilllegt. Weiterlesen

Castorstreckenaktionstag – Kundgebung in Halle am 12.02.

Im Dezember hat der Protest gegen den Castortransport in das Zwischenlager Nord/ Lubmin bundesweit für Aufsehen gesorgt. Das Leipziger Bündnis gegen Atomkraft hatte sich im Dezember an den Protesten an der Strecke in Halle/Saale beteiligt. Weiterlesen

Strahlendes Weihnachtsgeschenk für die Leipziger CDU

In der Weihnachtszeit gibt es Geschenke und die ein oder andere Überraschung. Manchmal auch eine unliebsame. Aktivisten des Bündnisses gegen Atomkraft Leipzig, die am Wochenende in Greifswald bei Lubmin an den Protesten gegen den Castor Transport aus Cadarache teilnahmen, ist es gelungen ein Fass Atommüll mit nach Leipzig zu bringen. Dieses Fass wurde am heutigen Montag im Rahmen einer feierlichen Zeremonie symbolisch an einen Abgeordneten der Partei verschenkt, die sich ganz besonders stark für die Interessen der großen Atomkonzerne engagiert. Eine Mitarbeiterin des Büros von Dr. Thomas Feist (CDU) nahm das Fass stellvertretend entgegen, da Feist zur Zeit nicht in Leipzig ist. Mit der Aktion kritisiert das Bündnis diejenigen Abgeordneten, die durch ihre Zustimmung zur Laufzeitverlängerung der AKWs auch für 6000t zusätzlichen Atommüll mitverantwortlich sind und möchte mit diesem symbolischen Geschenk auf die ungelöste Endlagerfrage und die Risiken von Atommüll hinweisen.

Für Mittwoch mobilisiert das Bündnis nach Halle zur Demonstration gegen den Castor. Treffpunkt ist hierfür der Infopunkt auf dem Querbahnsteig im Hauptbahnhof Leipzig um 15:45 Uhr. Laternen und Sachen zum Krach machen mitbringen! Die Demonstration in Halle beginnt um 17 Uhr am Marktplatz.

3.600 demonstrieren in Greifswald gegen Atomenergie – Protest gegen Castor-Transporte nach Ahaus und Lubmin

Trotz Regen und Kälte sind am heutigen Samstag 3.600 Menschen nach Greifswald gekommen, um gegen den für nächste Woche erwarteten Castor-Transport nach Lubmin zu demonstrieren. Ab Mittwoch sind Blockaden angekündigt. Es gibt auch Protestaktionen entlang der Strecke, unter anderem in Erfurt, Magdeburg und Halle. Aus Leipzig unterstützen wir die Proteste in Halle und fahren am Mittwoch 15.12. in die Nachbarstadt (Treffpunkt: 15:45 am HBF Leipzig / Infopunkt am Querbahnsteig).  Am Sonntag wird in Ahaus weiter demonstriert. Der Atommüll-Transport nach Russland ist verschoben, von der Regierung aber weiter geplant.

Castor stoppen aber friedlich

Es gibt ja verschiedene Arten und Formen gegen die Energiepolitik der Bundesregierung zu protestieren: Gestern hat bspw. eine sogenannte “Radikale Anti-Atom-Bewegung Leipzig” angekündigt mit etwas anderen Mitteln den Castor zu stoppen. Ich persönlich vermute ja noch immer eine gezielte Aktion einer radikalen Leipziger CDU Splittergruppe dahinter, deren Mitglieder sich mit den Abstimmungen ihrer Leipziger Mandatsträger im Bundestag nicht abfinden wollen – sich aber nicht getrauen offen Flagge zu zeigen. Kritik ist in der CDU nämlich nicht gern gesehen. Weiterlesen