Reise durch ein tragikomisches Jahrhundert

Ein Freund von mir hat im März im Dresdner Verlag Voland & Quist ein Buch über Hasso Grabner (1911-1976) veröffentlicht.
Grabner war einer der führenden Jungkommunisten in der Weimarer Republik, wurde von den Nazis verhaftet, ins Zuchthaus geworfen und später im KZ Buchenwald interniert. Er kam frei, überlebte in einem Strafbataillon den Krieg und baute nach 1945 an vorderster Front die DDR mit auf. Er war Chef aller ostdeutschen Stahlwerke und erster Leiter beim Aufbau des Großkombinats „Schwarze Pumpe“. Später arbeitete er als Schriftsteller. Grabner eckte mit seiner pragmatisch-anarchistischen Art aber immer wieder bei der Obrigkeit an, wurde von der Stasi überwacht, mehrfach von der SED zum Hilfsarbeiter degradiert und bekam zwischenzeitlich sogar Publikationsverbot. Dennoch verkauften sich seine Bücher in der DDR mehrere 100.000 Mal. Nach seinem Tod fiel er in Vergessenheit.
Francis Nenik hat seine irrwitzige Biographie in Form eines erzählenden Sachbuches rekonstruiert. Das Buch ist jetzt für den Preis der unabhängigen Verlage nominiert. Schaut einfach mal rein – und stimmt ab, wenn euch das Buch gefällt.  Weiterlesen

Gegen die Kriminalisierung zivilgesellschaftlichen Handelns!

Bitte unterstützt das Solidaritätsschreiben gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements.

Gegen die Kriminalisierung zivilgesellschaftlichen Handelns!

Mehr als 150 Menschen sind in der Bundesrepublik Deutschland seit 1990 von Neonazis getötet worden. Das macht uns sprachlos und unser Mitgefühl gilt ihren Hinterbliebenen. Umso größer ist unsere Bestürzung über das Versagen bei der Verfolgung von Nazi-Terroristen und deren militantem Umfeld insbesondere auch im Freistaat Sachsen. Weiterlesen

Am 13.02.2013: Naziaufmarsch verhindern in Dresden – Noch Platz in Bussen aus Leipzig

Nach Infoveranstaltungen und Aktionstrainings in Leipzig läuft die Mobilisierung für die Proteste gegen Geschichtsrevisionismus und Naziaufmarsch am 13.2. in Dresden weiter. In Dresden werden am 13.2.2013 um die 1000 Nazis erwartet, die mit ihrem Aufmarsch den Opfermythos zelebrieren und die nationalsozialistischen Verbrechen leugnen wollen. Die alljährlichen Aufmärsche konnten durch antifaschistische und zivilgesellschaftliche Proteste in den letzten drei Jahren verhindert oder erheblich eingeschränkt werden – dies sollte auch in diesem Jahr gelingen! Weiterlesen

Warum wir protestieren – Marsch der Flüchtlinge – Dokumentation

Ein Freund von mir, den ich von der Hungermarsch-Aktion gegen Nahrungsmittelspekulation kenne, hat einen Film über den Refugee-Protest-March nach Berlin gedreht und ihn vorgestern ins Netz gestellt. Gern stell ich ihn auch hier auf meine Seite. Weiterlesen

Aufruf: Den Toten ehrendes Gedenken und Mahnung für heute!

Auch in diesem Jahr findet am 9. November eine Mahnwache statt. Unterstützenswert!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor mehr als sieben Jahrzehnten brannten in ganz Deutschland unzählige Synagogen. Damit begann eine in der Weltgeschichte beispiellose Verfolgung und Vernichtung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, wozu deren Glaubensbekenntnis benutzt wurde. Heute werden erneut Schuldzuweisungen laut und leider oft unbedacht an Stammtischen wiederholt, wonach „die Anderen“, ob Jüdinnen und Juden oder Migrantinnen und Migranten, für die soziale Schieflage in der Bundesrepublik Schuld trügen. Weiterlesen

Unterstützt den „Refugee-Protest-March“ nach Berlin – Demonstration am 25.09. ab 12 Uhr in Leipzig

Auf ihrem Weg nach Berlin hat die Fußgruppe des „Refugee Protest March“ heute die Grenze nach Sachsen-Anhalt überschritten und campiert aktuell in Balgstädt. 20 streikende Flüchtlinge und 30 Unterstützerinnen und Unterstützer werden am 22.09. rund 20 Kilometer nach Weißenfels und am 23.09. eine ähnliche Strecke nach Markranstädt gehen und dabei die Landesgrenze zu Sachsen überschreiten. Weiterlesen

Heute: Leipzig zeigt Courage

Auch in diesem Jahr heißt es am Vorabend zum ersten Mai in Leipzig wieder: Courage zeigen um einmal mehr ein deutliches Zeichen für Zivilcourage und gegen Rassismus und Rechstradikalismus setzten. Das Konzert findet mittlerweile zum 15. mal statt und heute erstmals auf dem Marktplatz im Zentrum der Stadt. Weiterlesen