Nein zu Krieg und Faschismus – Für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung – Demonstration am 10.05.2015 in Berlin

Am 8. Mai 2015 ist der 70ste Jahrestag des „Tags der Befreiung“. Die befreiten Antifaschisten des KZ Buchenwald hatten geschworen: „Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“ Dieses Ziel zu erreichen wird dringender denn je. Deshalb:

Nein zu Krieg und Faschismus – Für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung

Nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg vor 70 Jahren, bestand mit der Stärkung des Völkerrechts die Hoffnung auf die friedliche Lösung von Konflikten in den internationalen Beziehungen. Doch noch nie nach 1945 gab es mehr militärische Aggressionen und bewaffnete Konflikte als heute. Mehr als 16.000 Atomwaffen können alles menschliche Leben auf dem Planeten auslöschen. Weltweit werden jedes Jahr 1.700 Milliarden Dollar für Krieg und Rüstung ausgegeben. Neue Kriegsformen drohen. Der Einsatz von Kampfdrohnen senkt schon jetzt die Schwelle zum Krieg und untergräbt das Völkerrecht.

Wir wollen eine Welt ohne Krieg! Keine Kampfdrohnen! Atomwaffen abschaffen! Abrüstung jetzt!

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Entdemokratisierung und Krieg – Kriegerische Demokratie

Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) hat diese Woche eine interessante Broschüre mit der Dokumentation der Beiträge vom 15. Kongress der IMI unter dem gleichnamigen Titel „Entdemokratisierung und Krieg – Kriegerische Demokratie“ herausgegeben. Die Broschüre steht als bestellbare Printausgabe zur Verfügung und kann auch wie immer kostenlos heruntergeladen werden. Hier das Inhaltsverzeichnis und die bereits online verfügbaren Artikel als pdf.
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Atomwaffen und weltweite Rüstung: SIPRI Institut stellt Jahrbuch 2012 vor

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI hat heute sein Jahrbuch 2012 zur Rüstung und Abrüstung veröffentlicht. Darin dokumentiert es unter anderem eine Reihe von internationalen Reaktionen auf die Umwälzungen im Nahen Osten und Nordafrika. Zusammengenommen zeigen die Ereignisse der arabischen Frühling die wachsende Komplexität von bewaffneten Konflikten. Weiterlesen

Ostermarsch 2012: Frieden wollen heißt handeln. Deshalb: Ostern auf die Straße! Sa., 10 Uhr, Nikolaikirchhof Leipzig

Der imperiale Herrschaftsanspruch der westlichen Welt und der angestrebte „ungehinderte Zugang zu Rohstoffen und Märkten“ machen die Welt immer unsicherer. Bedrohungsszenarien werden politisch initiiert, medial vermittelt und militärisch umgesetzt. Weiterlesen

Leipziger Ostermarsch 2012 – Leipzig gegen Krieg

Das Programm des Leipziger Ostermarschs 2012:

Samstag 07.04.’11  10 Uhr, Nikolaikirchhof

10 Uhr  Eröffnung
Präsentation Leipziger und überregionaler Vereine,
Initiativen und Gruppen auf dem Nikolaikirchhof Weiterlesen

Antikriegsaktion: Sitz der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn besetzt

In Vorfeld der am Wochenende stattfindenden Afghanistankonferenz haben am heutigen Freitag Aktivistinnen und Aktivisten der Antikriegsbewegung den Sitz der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bonn besetzt. Aus der Pressemeldung:

„Wir möchten mit dieser Besetzung unmittelbar vor der Kriegskonferenz am 5.Dezember ein Zeichen gegen jede Form zivil-militärischer Zusammenarbeit setzen. Die Indienstnahme der Entwicklungshilfe als aktive Kriegshilfe muss sofort beendet werden“, so Lutz Wehring von der Initiative NO-CIMIC.
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Die Geostrategie Europäischer Macht: ‚Grand Area‘ Ein imperiales Raumkonzept als Rezept fürs Desaster

Macht und Kriege spielen eine zentrale Rolle in den internationalen Beziehungen. Weshalb das der Fall ist und wie dieser Zustand überwunden werden kann sind Fragen die gestellt werden müssen. Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) hat ein Papier geschrieben, in welchem er die Geostrategie europäischer Macht beschreibt. Geostrategie vereint den Einfluss der Geografie auf die Politik (Geopolitik) sowie die Androhung und Anwendung militärischer Mittel zur Erreichung bestimmter Ziele (Strategie).

Hier lesen (pdf): Die Geostrategie Europäischer Macht: ‚Grand Area‘ Ein imperiales Raumkonzept als Rezept fürs Desaster (Oktober 2011).