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Weltfriedenstag – Leipziger Friedenspreis

Am heutigen 1. September jährt sich der Beginn des 2. Weltkrieges zum achtzigsten Mal. Seine Lehren- Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! – finden heute leider kaum noch Berücksichtigung. Die Bundesrepublik rüstet auf wie nie zuvor in ihrer Geschichte, der Ton gegenüber Russland wird aggressiver und nationalistische und faschistische Ideologien erobert wieder die Parlamente. Dadurch, dass der Weltfriedenstag, auf das gleiche Datum wie die sächs. Landtagswahl fällt, wurde die traditionelle Demonstration vom Bündnis „Leipzig gegen Krieg“ zum Gedenken an die Schrecken der Weltkriege am Wahltag nicht erlaubt und fand daher bereits am Tag vorher, am gestrigen Sonnabend, statt. Weiterlesen

Friedenspreis 2018 – Danke

Jedes Jahr zum Weltfriedenstag am 1. September finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen statt, die an den Beginn des zweiten Weltkrieges erinnern und mahnen. In Leipzig hatte das „Bündnis Leipzig gegen Krieg“ unter dem Motto „Abrüsten statt Aufrüsten! Keine 2% fürs Militär!“ auf den Marktplatz eingeladen. Neben mehreren Redebeiträgen und kulturellem Programm wurde dort das elfte Jahr in Folge der „Leipziger Friedenspreis“ verliehen. Mit dem Preis wird jedes Jahr eine Person und Initiative für ihr Engagement geehrt. Der Friedenspreis, eine, aus einem Schwert geschmiedeten Sichel, wurde dieses Jahr an unseren GlobaLE e.V. für unsere jährlich stattfindende Filmfestivalreihe vergeben. In diesem Jahr war ich nun das erste Mal seit langem nicht selbst vor Ort, da ich in der Zeit außer Landes war. Ich möchte mich ganz herzlich für diese Auszeichnung bedanken.

Mehr Infos zum globalisierungskritischen Filmfestival in Leipzig hier: www.globale-leipzig.de

Nachtrag zum Weltfriedenstag in Leipzig

Die letzten zwei Wochen hatte ich leider keinen richtigen Internetzugang, darum blieb es auch recht ruhig auf der Seite. Da mehrere Nachfragen dazu kamen, hier mein Redebeitrag zum Weltfriedenstag am 1. September zur Kundgebung und Demonstration des Bündnisses „Leipzig gegen Krieg“.

Liebe Freundinnen und Freunde,

Heute, vor 76 Jahren begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen. Die Forderung „Nie wieder Krieg!“ mag manchem heute utopisch erscheinen, angesichts der vielen Kriege auf der Welt. Die Bundesrepublik ist seit Jahren längst wieder aktive Kriegspartei und bringt im NATO Bund unter dem Vorwand „Menschenrecht und Demokratie“ bringen zu wollen Elend, Hunger und Tod in die Welt. Knapp 60 Millionen Menschen sind heute auf der Flucht. Seit 1945 gab es nicht mehr so viele Menschen die auf der Flucht vor Krieg und Hunger waren wie heute.
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Demonstration am Weltfriedenstag: Nein zu Krieg! – 1. September 17 Uhr Nikolaikirchhof Leipzig

Am 1. September jährt sich der Beginn des 2.Weltkrieges zum 76ten Mal. Am diesjährigen Weltfriedenstag am 1. September ruft das Bündnis „Leipzig gegen Krieg“ zur Demonstration durch die Innenstadt auf. Die Demonstration beginnt um 17 Uhr auf dem Nikolaikirchhof. Hier der Aufruf:

 

Weltfriedenstag 2015: Nein zu Krieg!

Als noch Kaiser Wilhelm II. Kriege erklärte, gab es Politiker mit dem Titel „Kriegsminister“. In Reden sprachen die Regierenden und ihre Medien von „Blut und Eisen“ sowie vom nationalen Interesse, das „mit dem Schwerte“ in aller Welt durchzusetzen sei. Heute hingegen gelten „Verantwortung, Sicherheit und Frieden“ als Ziele der Regierungspolitik. Die Bundeswehr ist weltweit in über einem Dutzend Ländern „engagiert“. Mit Rüstungsgütern im Wert von knapp 4 Mrd. € ist die BRD der drittgrößte Waffenexporteur der Welt.

Nach dem Ende des kalten Krieges wurde vielerseits der Beginn einer Zeit voll Frieden und Wohlstand für alle Europäer herbeifantasiert. Es hatte nach 45 Jahren Frieden in Europa nur neun Jahre der sogenannten „Einheit“ gebraucht, bis sich deutsche Soldaten in Jugoslawien 1999 wieder an Kriegen beteiligten.
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Tag des Friedens: Im Schatten von Krieg, Rüstung und neonazistischen Umtrieben, 15-17 Uhr Marktplatz Leipzig

Morgen ist Weltfriedenstag. Auf dem Leipziger Marktplatz findet von 15 – 17 Uhr eine Kundgebung mit der Verleihung des 5. Leipziger Friedenspreises und kultureller Umrahmung statt (Programm siehe weiter unten im Artikel). Deutsche Truppen stehen unter anderem in Afghanistan, vor Somalia, in Libanon, in Kosovo und sind in in großem Umfang an den Frontex-Jagdeinsätzen auf Flüchtlinge im Mittelmeer beteiligt. Die Bundeswehr geht in verstärktem Maße an Schulen oder auf Stadtfesten auf Werbetour um den Nachwuchs zu rekrutieren und Deutschland ist nach wie vor weltweit Rüstungsexporteur Nr. 3 und die CDU-geführte Bundesregierung trägt damit die Mitverantwortung für Elend und Krieg in weiten Teilen der Welt. Die Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag zum Weltfriedenstag 2012:

Antikriegstag 2012: Im Schatten von Krieg, Rüstung und neonazistischen Umtrieben

Der Antikriegstag 2012 steht unter keinen guten Vorzeichen: Kriege und Bürgerkriege in der Welt haben nicht abgenommen, bewaffnete Konflikte drohen sich regional auszuweiten, die weltweiten Rüstungsaufwendungen sowie der internationale Waffenhandel befinden sich auf einem Rekordhoch und die rassistischen und neonazistischen Provokationen gehen unvermindert weiter. Weiterlesen