Atomwaffen abschaffen weltweit – Gedenken und Mahnung an Hiroshima und Nagasaki

Vor 71 Jahren, am 6. August 1945 wurde über Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen. Der Jahrestag des Bombenabwurfs sollte ein Tag ernsten Nachdenkens sein, nicht nur über die schrecklichen Ereignisse vor 71 Jahren, sondern auch was sie uns enthüllten: dass Menschen in ihrem besessenen Streben nach Erweiterung ihrer Kapazitäten zu Zerstörungen schließlich einen Weg gefunden hatten, sich der ultimativen Grenze zu nähern.

Die Bombe aus hoch angereichertem Uran, hatte die Sprengkraft von 15.000 Tonnen TNT. Circa 70 Prozent aller Häuser wurden verbrannt und dem Erdboden gleichgemacht. Die Toten und die Langzeitfolgen des Atombombeneinsatzes in Hiroshima mahnen bis heute. Weiterlesen

Krieg beginnt hier – unser Widerstand auch!

Vom 25. bis 31. Juli 2016 findet am Gefechts-Übungszentrum (GÜZ) in der Altmark auch in diesem Jahr wieder Protest gegen Aufrüstung und Militarisierung statt. Der erste Spatenstich für das gigantische Projekt „Kampfstadt Schnöggersburg“ erfolgte am 02. November 2012 und die Arbeiten begannen im Sommer 2013. „Schnöggersburg“ liegt ca. 20 km von Magdeburg entfernt. Dort beginnt das Sperrgebiet des Truppenübungsplatzes Altmark. Dieser Übungsplatz gehört zu den größten der Bundesrepublik. Seither wird das Projekt von Protesten der Friedensbewegung begleitet. Aus Leipzig wird es, organisiert u.a. aus dem Bündnis Leipzig gegen Krieg, wieder Mitfahrmöglichkeiten geben.

Hier der Aufruf:

KRIEG MACHT FLUCHT

antimilitaristisch campen und handeln am GÜZ     |

Hunderttausende Menschen suchen Zuflucht in Europa vor Armut und Elend, vor Krieg und Folter. Niemand mehr kann hier die Augen verschließen vor den katastrophalen Folgen einer kapitalistischen Weltwirtschaft. Wir sind Teil davon. Anschläge auch in den hochentwickelten Industriestaaten machen deutlich: Die Schrecken, die der mächtige Norden in alle Welt exportiert, kehren jetzt – auch für uns spürbar – zu uns zurück. Die mühsam aufrecht erhaltene Fassade einer heilen Welt beginnt zu bröckeln.

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Das Willkommen für die Geflüchteten kann die Frage nach den Ursachen nicht vermeiden

Die aktuelle Ausgabe des internationalen Rundbriefs von attac ist soeben erschienen. Wie die Überschrift schon verrät geht es im Heft Nr. 117 von „Sand im Getriebe“ u.a. um Flucht, Kriege und deren Ursachen, Entwicklung und Klimaschutz, Austeritätspolitk in Europa, Privatisierungen in Griechenland und um die Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen TTIP, CETA und co.

Vorwort
Angela Merkel war ja nicht die Erste, die – sehr verspätet – den Flüchtlingen ein freundliches Gesicht zeigte. Nein, es war das geschundene Griechenland und die linke Syriza-Regierung, die sich in Lesbos kümmerte um das Elend der Flüchtlinge. Seit Jahren hatte die deutsche Bundeskanzlerin deutsche Panzer in den Nahen Osten und hier besonders zu den lupenreinen Demokraten in Saudi-Arabien verkaufen lassen, Panzer, die jetzt von diesem monarchischen Regime im Jemen einsetzt und damit eine neue Welle von Kriegsflüchtlingen erzeugt. Was für eine absurde Situation. Weiterlesen

Nein zur Stationierung neuer Atomwaffen! – Spontane Kundgebung am Montag 28.9. um 18 Uhr Leuschnerplatz

Schon mehrmals stand die Welt am Abgrund eines atomaren Infernos. Im Bewusstsein geblieben sind die Kuba-Krise 1962. Und die Nato-Übung in Europa von 1983, die einen Atomkrieg simulierte und so fast zu einem Präventivschlag der UdSSR geführt hätte, da sie sich angegriffen glaubte.

Noch gelang es bisher im letzten Moment, diesen letzten Schritt zu vermeiden, der zu einem unbewohnbaren Planeten geführt hätte. Darin sind sich alle einig.
Wer geglaubt hat, dass mit der Aufgabe des Sozialistischen Lagers 1990 Chancen für eine friedlichere Welt verbunden gewesen wären, sieht sich getäuscht. Weiterlesen

Demonstration am Weltfriedenstag: Nein zu Krieg! – 1. September 17 Uhr Nikolaikirchhof Leipzig

Am 1. September jährt sich der Beginn des 2.Weltkrieges zum 76ten Mal. Am diesjährigen Weltfriedenstag am 1. September ruft das Bündnis „Leipzig gegen Krieg“ zur Demonstration durch die Innenstadt auf. Die Demonstration beginnt um 17 Uhr auf dem Nikolaikirchhof. Hier der Aufruf:

 

Weltfriedenstag 2015: Nein zu Krieg!

Als noch Kaiser Wilhelm II. Kriege erklärte, gab es Politiker mit dem Titel „Kriegsminister“. In Reden sprachen die Regierenden und ihre Medien von „Blut und Eisen“ sowie vom nationalen Interesse, das „mit dem Schwerte“ in aller Welt durchzusetzen sei. Heute hingegen gelten „Verantwortung, Sicherheit und Frieden“ als Ziele der Regierungspolitik. Die Bundeswehr ist weltweit in über einem Dutzend Ländern „engagiert“. Mit Rüstungsgütern im Wert von knapp 4 Mrd. € ist die BRD der drittgrößte Waffenexporteur der Welt.

Nach dem Ende des kalten Krieges wurde vielerseits der Beginn einer Zeit voll Frieden und Wohlstand für alle Europäer herbeifantasiert. Es hatte nach 45 Jahren Frieden in Europa nur neun Jahre der sogenannten „Einheit“ gebraucht, bis sich deutsche Soldaten in Jugoslawien 1999 wieder an Kriegen beteiligten.
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Ostermärsche für Frieden und gegen einen neuen Kalten Krieg! In Leipzig am 4.4. um 10 Uhr auf dem Nikolaikirchhof

Erst vor wenigen Tagen wurden NATO-Panzer und -Haubitzen durch Halle/Leipzig Richtung Osten transportiert, der Flughafen Leipzig/Halle gilt nach wie vor als ein Hauptdrehkreuz für die weltweiten Kriege des Militärbündnisses – direkt vor unserer Haustür. Das im sächsischen Marienberg stationierte Panzergrenadierbataillon 371 wird derzeit mit modernsten Waffensystemen ausgerüstet, da es  den Kern der „Very High Readiness Joint Task Force“ (VJTF) bzw. NATO-„Speerspitze“ bilden soll (vgl. Kriegsführung im 21.Jahrhundert I).

Auch in diesem Jahr wird es in diesen Tagen in über 100 Städten Ostermärsche und Friedenskundgebungen geben. In Leipzig rufen verschiedene Initiativen gemeinsam zur Kundgebung am Sonnabend, 4.4. um 10 Uhr auf den Nikolaikirchhof (FB Veranstaltung).

55 Jahre nach dem ersten Ostermarsch, in dem es um die atomare Bewaffnung der Bundeswehr ging, sind die Atomwaffen immer noch ein wichtiges Thema für die Friedensbewegung. Dies zeigt sich u.a. an den andauernden Aktionen von Friedensinitiativen und -aktivisten am Atomwaffenstandort Büchel. Dort lagern etwa 20 US-amerikanische Atomwaffen, die derzeit sogar modernisiert werden.

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Friedensdemonstration: 4000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen Politik des Krieges und der Konfrontation

Gestern demonstrierten etwas über 4000 Menschen in Berlin für den Frieden. Die Bundesrepublik hat sich 25 Jahre nach Mauerfall zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt hochgearbeitet. Hundertausende Tote und Verwundete, Millionen Flüchtlinge, noch mehr Hunger und Armut sind die dramatischen Folgen von Kriegen, die primär für wirtschaftliche und geostrategische Interessen geführt werden – in Europa, im Nahen/Mittleren Osten, Afghanistan und in anderen Ländern. Die Bundeswehr ist an 17 Standorten im Ausland im Einsatz. Politische Führungskräfte überall auf der Welt sagen, noch mehr (High-Tech-) Waffen, Drohnen und eine Automatisierung der Kriegsführung sowie mehr Soldaten seien sinnvoll; noch mehr Rüstung, Waffenexporte und die Ausweitung des Krieges wären notwendig, um Frieden zu schaffen. Weiterlesen