Ausgestrahlt? Tschernobyl und Fukushima heute

Vor 32 Jahren, am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat unter anderem aufgrund von Bedienungsfehlern zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und einer Kernschmelze. Die darauf folgenden Explosionen zerstörten den 1.000 Tonnen schweren Reaktordeckel und das Dach des Gebäudes. Das in diesem Reaktortyp in großen Mengen enthaltene Graphit entzündete sich. Der brennende und schmelzende Reaktorkern lag offen unter freiem Himmel. 25 Jahre später ereignete sich im japanischen Fukushima am 11. März 2011 eine ähnliche Katastrophe. In vier Reaktorblöcken kommt es mindestens zur teilweisen Kernschmelze, durch Lecks im Sicherheitsbehälter treten große Mengen radioaktiven Materials aus. Wie damals in der Ukraine, wurde auch hier die Öffentlichkeit über das wahre Ausmaß der Katastrophe bewusst getäuscht und bis heute versucht die japanische Regierung, die Langzeitfolgen aus Fukushima kleinzureden. Weiterlesen

Atomwaffen abschaffen weltweit – Gedenken und Mahnung an Hiroshima und Nagasaki

Vor 71 Jahren, am 6. August 1945 wurde über Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen. Der Jahrestag des Bombenabwurfs sollte ein Tag ernsten Nachdenkens sein, nicht nur über die schrecklichen Ereignisse vor 71 Jahren, sondern auch was sie uns enthüllten: dass Menschen in ihrem besessenen Streben nach Erweiterung ihrer Kapazitäten zu Zerstörungen schließlich einen Weg gefunden hatten, sich der ultimativen Grenze zu nähern.

Die Bombe aus hoch angereichertem Uran, hatte die Sprengkraft von 15.000 Tonnen TNT. Circa 70 Prozent aller Häuser wurden verbrannt und dem Erdboden gleichgemacht. Die Toten und die Langzeitfolgen des Atombombeneinsatzes in Hiroshima mahnen bis heute. Weiterlesen

globaLE: Das Ding am Deich im Querbeet

Ungefähr 80 Besucherinnen und Besucher kamen vergangene Woche zur globaLE in das Gemeinschaftsgartenprojekt Querbeet um den Film „Das Ding am Deich“ zu sehen. Im Anschluss gab es spannende Diskussionen mit AktivistInnen vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig. Der 93-minütige Dokumentarfilm von Antje Hubert dokumentiert den Alltag der Menschen mit einem AKW vor der Haustür. Weiterlesen

Gesundheitliche Folgen der Fukushima Katastrophe

Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.
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Attac Leipzig: Mitlaufen macht mitschuldig – Bankenwechsel jetzt! – Aktion am Samstag vor der Deutschen Bank

Mit einer provokanten Straßenaktion prangert Attac Leipzig die skrupellosen Geschäfte der Großbanken an und zeigt Alternativen auf. Start: Sa. 05.05.2012, 11 Uhr vor der Deutschen Bank (Schillerstraße), danach vor Commerzbank, Postbank und Targobank in der Leipziger Innenstadt. In den vergangenen fünf Jahren hat Attac immer wieder mit kleinen zugespitzten Aktionen auf die Geschäftspraktiken der großen Banken und ihrer zentralen Rolle im globalen Finanzcasino aufmerksam gemacht. (u.a.: Solidarität mit Griechenland, Fälschungsaktion Financial Crimes, Bankenumzug etc.).

Das Straßentheater am morgigen Samstag zeigt, wie Bankkunden mit ihrem Ersparten unwissentlich an den üblen Geschäftspraktiken der Großbanken teilhaben.

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Ein Endlager in Gorleben ist mit uns nicht zu machen!

Mit der Ankündigung eines vorläufigen Erkundungsstopps erkauft sich Norbert Röttgen und die Bundesregierung nur Zeit, um den Standort Gorleben in einigen Jahren umso besser durchsetzen zu können. Denn Teil des Vorschlages ist auch, keinen weiteren Salzstock auf seine Eignung als Endlager zu untersuchen. Damit steigt sogar die Wahrscheinlichkeit, dass zum Schluss trotz aller geologischen Fakten Gorleben zum Endlager wird. Weiterlesen

Anti-Atom – Über 25.000 Menschen im Wendland

Am heutigen Tag machten sich Menschen aus dem ganzen Land auf den Weg ins Wendland. Auch aus Leipzig sind heute morgen ca. 100 Menschen ins Wendland aufgebrochen. Zur Großkundgebung kamen 23.000 Menschen, an der Castorstrecke waren zugleich über 2.000 Protestier unterwegs, alles umrahmt von 460 Traktoren der Bauern, die das Gesicht des Widerstands im Wendland entscheidend mit prägen. Gorleben ist inzwischen ein Synonym für das Versagen der Politik im Umgang mit dem Atommüll geworden. Zu Gorleben, den Hintergründen und weshalb der Protest so wichtig ist, hier mehr lesen. Weiterlesen

Was heißt hier Atommüll?

Zur Frischhaltung von Lebensmitteln würde er einst dienen – mit derlei Versprechen wischten Atomwissenschaftler und Politiker Mitte der 1950er Jahre kritische Nachfragen zur Entsorgung von nuklearem Müll beiseite. Mehr als fünf Jahrzehnte sind seither vergangen, die Atomindustrie hat Hunderttausende Tonnen strahlender Abfälle produziert. Entsorgt, schadlos gar, hat sie noch kein einziges Gramm. Weiterlesen

Frühjahrskonferenz der Anti-Atom-Bewegung 08.-10.04.2011 in Kassel

Die Zeitrechnung hat keinen neuen Fixpunkt: wir befinden uns nicht wenige Tage nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. In diesen Tagen lernen wir eine Katastrophe neuen Typs kennen. Das zerstörerische Ereignis ist eingetreten mit entsetzlichen Folgen für Menschen und Umwelt, das Unglück ist schon da – und jeden Tag kann die Lage noch schlimmer werden. Wir sind mitten drin, und das noch für einen langen Zeitraum.

Einige sagen jetzt: das konnten wir uns nicht denken, Unvorstellbares ist geschehen. Warum eigentlich? Viele von uns haben seit Jahren gesagt: das kann passieren, und das darf nicht passieren. Der Streit darüber steht an, die Verhältnisse sind in Bewegung. Sie gehören noch ganz anders aufgemischt. Weiterlesen

AntiAtom – Menschenkette am 26.2. auf dem Marktplatz in Leipzig

Mit zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet wollen wir am 12. März eine über 40 Kilometer lange Menschenkette vom Uralt-Reaktor Neckarwestheim bis nach Stuttgart bilden. Zwei Wochen vor der Wahl in Baden-Württemberg protestieren wir mit der Aktion gegen den Atom-Deal – und dafür, dass eine neue Landesregierung mit harten Sicherheitsauflagen Atommeiler stilllegt. Weiterlesen

Castorstreckenaktionstag – Kundgebung in Halle am 12.02.

Im Dezember hat der Protest gegen den Castortransport in das Zwischenlager Nord/ Lubmin bundesweit für Aufsehen gesorgt. Das Leipziger Bündnis gegen Atomkraft hatte sich im Dezember an den Protesten an der Strecke in Halle/Saale beteiligt. Weiterlesen

3.600 demonstrieren in Greifswald gegen Atomenergie – Protest gegen Castor-Transporte nach Ahaus und Lubmin

Trotz Regen und Kälte sind am heutigen Samstag 3.600 Menschen nach Greifswald gekommen, um gegen den für nächste Woche erwarteten Castor-Transport nach Lubmin zu demonstrieren. Ab Mittwoch sind Blockaden angekündigt. Es gibt auch Protestaktionen entlang der Strecke, unter anderem in Erfurt, Magdeburg und Halle. Aus Leipzig unterstützen wir die Proteste in Halle und fahren am Mittwoch 15.12. in die Nachbarstadt (Treffpunkt: 15:45 am HBF Leipzig / Infopunkt am Querbahnsteig).  Am Sonntag wird in Ahaus weiter demonstriert. Der Atommüll-Transport nach Russland ist verschoben, von der Regierung aber weiter geplant.

Castor in Sachsen – Bündnis gegen Atomkraft Leipzig kündigt weitere Proteste an

Das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig zeigte sich nach der Großdemonstration in Berlin zufrieden und kündigt weitere Proteste für den Herbst an.

Im Ergebnis waren weit über 200 Leipziger dem Aufruf des Bündnisses gefolgt. Von jungen Menschen, bis zu Eltern mit ihren Kindern und Senioren waren alle Teile der Gesellschaft vertreten. Mit zwei Bussen und über 20 Wochenendtickets fuhren die Leipziger Teilnehmer zur Demonstration nach Berlin. Weiterlesen

Antiatom: Mit vereinten Kräften – Bündnis ruft zur Teilnahme an bundesweiter Demonstration auf

Das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig ruft für den kommenden Sonnabend zur Teilnahme an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin auf. Am Sonnabend um 9:30 Uhr treffen sich die Mitfahrenden an der Ostseite des Hauptbahnhofes, um dann mit mehreren Bussen und über zehn Wochenendtickets nach Berlin zu fahren. Die Anmeldung ist unter antiatom-leipzig[at]gmx.de möglich. Weiterlesen

Bundestag entscheidet Risiko-Verlängerung – Energiekonzept abfeiern!

Heute ist ein trauriger Tag für alle, die nicht Anteilseigner an einem der vier großen Stromkonzerne sind. Denn vom Bundestagsbeschluss zu längeren AKW-Laufzeiten profitieren nur RWE, Eon, EnBW und Vattenfall. Alle anderen in dieser Gesellschaft tragen zusätzliche Risiken. Tatsächlich beschließt Schwarz-Gelb eine Risiko-Verlängerung. Auch die Leipziger CDU Abgeordneten haben für die Laufzeitverlängerung und damit gegen Leipzig gestimmt (hier die namentliche Abstimmungen). Weiterlesen