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Gesundheitliche Folgen der Fukushima Katastrophe

Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.
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26. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

Am heutigen Donnerstag, 26. April, jährt sich der Tschernobyl-Super-GAU zum 26. Mal. Die ukrainische Regierung tut so, als sei die Katastrophe vorüber und will zur Fußball-Europameisterschaft tausende Touristen empfangen. Sie überlegt sogar, neue Atomkraftwerke zu bauen. Die Menschen vor Ort leben hingegen weiter auf dem verseuchten Land, essen täglich kontaminierte Lebensmittel und sind dem erhöhten Risiko ausgesetzt, dass sie selbst oder Ihre Kinder an Krebs erkranken.

Wie der Jahrestag des Beginns der Fukushima-Katastrophe vor wenigen Wochen ist dies ein Anlass, erneut auf die Gefahren der Atomenergie hinzuweisen und zu fordern: Schluss mit der Atomenergie vor der nächsten Katastrophe!

Hintergrund zur Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986:

Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat unter anderem aufgrund von Bedienungsfehlern zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und einer Kernschmelze. Die darauf folgenden Explosionen zerstörten den 1.000 Tonnen schweren Reaktordeckel und das Dach des Gebäudes. Weiterlesen

Anti-Atom – Über 25.000 Menschen im Wendland

Am heutigen Tag machten sich Menschen aus dem ganzen Land auf den Weg ins Wendland. Auch aus Leipzig sind heute morgen ca. 100 Menschen ins Wendland aufgebrochen. Zur Großkundgebung kamen 23.000 Menschen, an der Castorstrecke waren zugleich über 2.000 Protestier unterwegs, alles umrahmt von 460 Traktoren der Bauern, die das Gesicht des Widerstands im Wendland entscheidend mit prägen. Gorleben ist inzwischen ein Synonym für das Versagen der Politik im Umgang mit dem Atommüll geworden. Zu Gorleben, den Hintergründen und weshalb der Protest so wichtig ist, hier mehr lesen. Weiterlesen

Was heißt hier Atommüll?

Zur Frischhaltung von Lebensmitteln würde er einst dienen – mit derlei Versprechen wischten Atomwissenschaftler und Politiker Mitte der 1950er Jahre kritische Nachfragen zur Entsorgung von nuklearem Müll beiseite. Mehr als fünf Jahrzehnte sind seither vergangen, die Atomindustrie hat Hunderttausende Tonnen strahlender Abfälle produziert. Entsorgt, schadlos gar, hat sie noch kein einziges Gramm. Weiterlesen

Castorstreckenaktionstag – Kundgebung in Halle am 12.02.

Im Dezember hat der Protest gegen den Castortransport in das Zwischenlager Nord/ Lubmin bundesweit für Aufsehen gesorgt. Das Leipziger Bündnis gegen Atomkraft hatte sich im Dezember an den Protesten an der Strecke in Halle/Saale beteiligt. Weiterlesen

Strahlend in die Zukunft – Die Lüge vom sicheren Endlager

Seit Jahrzehnten produzieren deutsche Kernkraftwerke Strahlenmüll. Wohin damit? Hier der Verweis auf einen guten Panorama-Beitrag zur Lüge vom sicheren Endlager. Bisher haben wir mehr als 200 Anmeldungen zur Mitfahrt aus Leipzig zu den Anti-Atom-Protesten im Wendland die Ende dieser Woche beginnen. Bundesweit sind mittlerweile fast 300 Busse angemeldet und viele weitere tausend Menschen kommen mit der Bahn. Damit steht schon jetzt fest, dass die diesjährigen Anti-Castor-Proteste die größten seit vielen Jahren sein werden. Es gibt noch einge wenige Restplätze für die Fahrt aus Leipzig. Anmeldungen unter antiatom-leipzig [at] gmx.de .

Antiatom: Mit vereinten Kräften – Bündnis ruft zur Teilnahme an bundesweiter Demonstration auf

Das Bündnis gegen Atomkraft Leipzig ruft für den kommenden Sonnabend zur Teilnahme an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration in Berlin auf. Am Sonnabend um 9:30 Uhr treffen sich die Mitfahrenden an der Ostseite des Hauptbahnhofes, um dann mit mehreren Bussen und über zehn Wochenendtickets nach Berlin zu fahren. Die Anmeldung ist unter antiatom-leipzig[at]gmx.de möglich. Weiterlesen