Banken in die Schranken – Umzingelung – Aktionstag am Samstag 12.11.2011

Die Occupy-Bewegung erntet Sympathie in der Politik – doch Taten bleiben aus. Am 12. November wollen wir die Regierung unter Druck setzen, damit sie endlich grundlegende Konsequenzen aus der Finanzkrise zieht: Tausende werden das Frankfurter Banken- und das Berliner Regierungsviertel umzingeln.

Umzingle mit – und fordere, die Banken in die Schranken zu weisen!

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Der „Schuldenschnitt“ und das Kleingedruckte

Auf den Nachdenkseiten hat Jens Berger in den vergangenen Tagen zwei, wie ich finde interessante Artikel veröffentlicht, die etwas mehr Klarheit und Wahrheit in die aktuelle mediale Debatte um den „Schuldenschnitt“ für Griechenland bringen. Ich stelle beide Artikel hier ein:

Der „Schuldenschnitt“ und das Kleingedruckte

Während die Banker Krokodilstränen wegen der beim Eurogipfel beschlossenen „substantiellen Beteiligung“ des Privatsektors vergießen, steigen die Börsenkurse der Institute im zweistelligen Prozentbereich. Offenbar bewerten die Akteure an den Finanzmärkten die Ergebnisse des Gipfels diametral anders als die leider wieder einmal vollkommen unkritischen Medien. Man sollte sich nicht von der PR der Bankenlobby ins Bockshorn jagen lassen. Der Finanzsektor zählt ganz klar zu den Gewinnern des Gipfels. Griechenland und vor allem die anderen angeschlagenen Euroländer zählen hingegen zu den Verlierern. Weiterlesen

Thesenanschlag und Fortsetzung der Montagsversammlungen angekündigt

Fast 500 Jahre ist es her, dass Martin Luther seine kritischen Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelte. Heute bürden Banken ihre Verluste der Gesellschaft auf, während sie gleichzeitig dicke Gewinne einstreichen. Grund genug für Aktivisten der Leipziger Demokratiebewegung mit einer symbolischen Aktion am Reformationstag
Parallelen zu ziehen und auf diese Missstände hinzuweisen. Weiterlesen

„Sie repräsentieren uns nicht!“ – Echte Demokratie Jetzt! Samstag 13 Uhr Augustusplatz

Am Samstag auf die Straße: WIR sind Leipzig, WIR haben in der Hand, wie groß #OccupyLeipzig wird! Am Sa. 15.10. um 13 Uhr, Augustusplatz! Hier die Veranstaltung auf Facebook.

Am Samstag wird auch in Deutschland im Rahmen internationaler Proteste zu Platzbesetzungen und Bürgerversammlungen aufgerufen. Während in den letzten Monaten in Griechenland, Spanien und Portugal Massendemonstrationen und Streiks immer heftiger werden, breiten sich die Proteste auch in anderen Ländern aus. Erst in den vergangenen Tagen kam es erneut zu massiven Protesten an der New Yorker Wall Street. Die internationale Demokratiebewegung hat für das Wochenende Proteste in weltweit fast 700 Städten in 79 Ländern angekündigt. Allein in Deutschland sind in mehr als 40 Städten Demonstrationen und Versammlungen angemeldet. Weiterlesen

Aufruf zu Protesten am 15.10.2011 – Aktionstag für echte Demokratie und gegen Macht der Finanzwirtschaft

Attac ruft für den 15. Oktober im Rahmen internationaler Proteste zu Aktionen und Bürgerversammlungen auch in Deutschland auf. Es ist an der Zeit, nach dem Vorbild der Spanier, Griechen und New Yorker auch bei uns auf die Straßen zu gehen und Flagge für echte Demokratie zu zeigen. Wir verstehen uns als Teil der internationalen Demokratiebewegung, erklären uns mit den Protestierenden an der Wall Street solidarisch und verurteilen die unangemessenen Einsätze der Polizei. Weiterlesen

Flashmob: Echte Demokratie statt Bankenherrschaft

Unter dem Motto „Echte Demokratie statt Bankenherrschaft“ fand am heutigen Freitag eine Performance in der Leipziger Innenstadt statt. Mit dem Flashmob (oder korrekterweise Smartmob) protestieren die Teilnehmer gegen Demokratiedefizite und die problematische Politik zur Bewältigung der Finanz- und Eurokrise. Die aktuellen Privatisierungs- und Kürzungsprogramme, die Staaten wie Griechenland, Portugal oder Italien aufdiktiert werden.  kritisieren die Aktivisten mit der Aktion ebenso wie die unzureichenden demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten in Deutschland und die Abhängigkeit der Regierungen von den Finanzmarktakteuren und Profiteuren der Krise.

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Wozu braucht ein Sozialstaat Privatbanken?

Das frage ich mich schon seit Jahren und habe noch immer keine Antwort darauf finden können. Vielleicht kann mir jemand helfen? Übrigens: Der Bundesverband der deutschen (Privat-)Banken gab Anfang der Woche eine öffentliche Erklärung ab, in der die Akteure vorgaukeln international “nicht mehr konkurrenzfähig” zu sein. Ist das Ironie, Sarkasmus oder einfach nur eine bodenlose Frechheit? Weiterlesen