Flucht, Vertreibung und Ursachen – Veranstaltungshinweise

Auch wenn unsere globaLE-Reihe erst wieder im Sommer regelmäßig wöchentlich stattfindet, zeigen wir auch dieses Jahr zwischendurch hin und wieder aktuelle Filme. Am vergangenen Sonntag lief der Film „Io sto con la sposa“ (An der Seite der Braut) im vollen Saal des Neuen Schauspiel, dazu hatten wir einen der Filmemacher zur Diskussion eingeladen. Der Film erzählt die wahre Geschichte von fünf geflüchteten Menschen, wie sie die Geschichte vieler an den europäischen Außengrenzen ist – bis diese nach Mailand kommen…. Eine 3.000 km lange Reise von Mailand nach Stockholm beginnt. 5 syrische Flüchtlinge, die mit einer inszenierten Hochzeit 5 europäische Grenzen „illegal“ überschreiten. Der Film ist eine Geschichte über die Flucht erzählt durch die Geflüchteten. Für alle die, die den Film nicht sehen konnten: Wir zeigen den Film in den nächsten Monaten noch einmal in Leipzig in einem größeren Rahmen. Der Termin dafür wird dann auf der globaLE Seite bekannt gegeben sobald er feststeht. Weiterlesen

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Neues Filmprojekt: Wer rettet Wen? Wie wir die Risiken des Finanzmarkts tragen.

Vielleicht kennt ihr die Filme von Leslie Franke und Herdolor Lorenz „Water Makes Money“ oder auch „Bahn-„ und „Wasser unterm Hammer“. Diese Filme klären nicht nur auf, sie entwickeln auch eine demokratische Kraft, die Weltkonzernen wie Veolia und den Bahnprivatisierern in Deutschland enorm zu schaffen machen. Weiterlesen

Jeden Montag 19 Uhr, Augustusplatz, Echte Demokratie Jetzt!

Nachdem ausgehend von unserer ganztägigen Veranstaltung am Samstag am vergangenen Montag ca. 300 Menschen zur Versammlung auf den Augustusplatz gekommen sind, haben sich Arbeitsgruppen gebildet um die Demokratiebewegung breiter in der Stadt zu verankern. Neben organisatorischen und strukturellen Fragen diskutieren und beobachten wir weiter die aktuellen Entwicklungen, wie den EU Gipfel am Sonntag auf welchem die Pläne der europäischen Regierungen vorsehen, erneut Steuergelder in unglaublichen Ausmaßen für die „Rettung“ von Banken zu missbrauchen, ohne Regulierungen oder Kontrollen vorzunehmen.

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Zu viel Volk führt zu schlechten politischen Entscheidungen?

In der Debatte um die derzeitige Nichtfunktion unserer repräsentativen Demokratie und die Einführung direktdemokratischer Elemente, hier ein Beitrag von Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten:

Im Zusammenhang mit den Demonstrationen zu Stuttgart 21 und zum Castor Transport/zur Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke wird von Medien und Politikern jetzt vermehrt und kräftig davor gewarnt, bei politischen Entscheidungen allzu viel auf das Volk zu hören. „Zu viel Volk schadet Deutschland“ schrieb der ehemalige Chefredakteur des Managermagazins Wolfgang Kaden und warnt vor der Belebung von Volksentscheiden. „Blockade- Republik Deutschland“ intoniert der Spiegel in einem Video. In anderen meinungsführenden Medien wird eine ähnliche Musik gespielt. Es wird darauf verwiesen, dass die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes bewusst und überlegt auf eine parlamentarische Demokratie gesetzt haben. Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich nicht verboten, die Frage zu stellen, ob „mehr Volk Deutschland schadet“. Aber die Antwort wird bei sachlicher Prüfung anders ausfallen, als sich die Warner vor zu viel Volk dies zurecht legen. Denn im jetzigen Zustand bringt das parlamentarische System nachweisbar zu viele falsche und zerstörerische Entscheidungen. Weiterlesen

Solidarität mit Griechenland!

Griechenland ist pleite und wurde von den Finanzmärkten ausgeschlossen. Ursachen hat diese Staatenkrise viele, die Lasten trägt aber wieder einmal die Bevölkerung. Zwar gibt es auch diesmal ein Rettungspaket, doch dessen Auflagen sind (anders als bei den Banken) drakonisch und beinhalten massiven Sozialabbau. Ähnliches spielt sich seit Jahrzehnten u.a. in afrikanischen Ländern ab. Dort wurden Länder aufgrund der finanziellen Abhängigkeit zu sog. “Strukturanpassungs-programmen” gezwungen. Die geschaffene Verschuldungssituation der Nationalstaaten wird benutzt um eine Politik des Abbaus der Sozialsysteme zu erzwingen. Anstatt sich jetzt gegeneinander ausspielen zu lassen, wäre es notwendig die Ursachen der Krise zu erkennen und sie als Wendepunkt zu begreifen. Eine Frage die sich aufzwängt ist ob wir uns ein privates Banken- und Finanzsystem, wie wir es aktuell auch in Deutschland haben überhaupt noch leisten können. Weiterlesen

Der Fall Lehmann und die Mythen des Herrn Steinbrück

To big to fail. Zu groß, um unterzugehen. Diese Weisheit gilt am 15. September 2008 nicht. US-Finanzminister Henry Paulson lässt Lehman Brothers, eine der weltgrößten Investmentbanken, pleite gehen. Danach steht das Weltfinanzsystem für einige Wochen am Rande des Abgrunds. Staatliche Rettungsschirme in beispielloser Milliardenhöhe verhindern den Kollaps. Bis heute drücken sich die Regierungen in Washington, Berlin und anderswo vor den beiden entscheidenden Fragen. Wer zahlt die Zeche für die Bankenrettung? Und welche Konsequenzen sind aus dem weltweiten Finanzdesaster zu ziehen?

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