Das Willkommen für die Geflüchteten kann die Frage nach den Ursachen nicht vermeiden

Die aktuelle Ausgabe des internationalen Rundbriefs von attac ist soeben erschienen. Wie die Überschrift schon verrät geht es im Heft Nr. 117 von „Sand im Getriebe“ u.a. um Flucht, Kriege und deren Ursachen, Entwicklung und Klimaschutz, Austeritätspolitk in Europa, Privatisierungen in Griechenland und um die Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen TTIP, CETA und co.

Vorwort
Angela Merkel war ja nicht die Erste, die – sehr verspätet – den Flüchtlingen ein freundliches Gesicht zeigte. Nein, es war das geschundene Griechenland und die linke Syriza-Regierung, die sich in Lesbos kümmerte um das Elend der Flüchtlinge. Seit Jahren hatte die deutsche Bundeskanzlerin deutsche Panzer in den Nahen Osten und hier besonders zu den lupenreinen Demokraten in Saudi-Arabien verkaufen lassen, Panzer, die jetzt von diesem monarchischen Regime im Jemen einsetzt und damit eine neue Welle von Kriegsflüchtlingen erzeugt. Was für eine absurde Situation. Weiterlesen

Stürmische Zeiten

Die aktuelle Ausgabe des internationalen Rundbriefs von Attac ist in den vergangenen Tagen erschienen. In der neuen „Sand im Getriebe“ gibt es u.a. aktuelle informative Beiträge zu Südamerika (Ecuador, Bolivien, Peru, Brasilien,..), Europa, Nordafrika… Den kompletten Rundbrief gibt’s hier als pdf.

 

Stürmische Zeiten

In Ägypten wird die Mursi-Regierung durch die Massen auf dem Tahir-Platz – mithilfe des Militärs – davon gejagt, eine neue Phase fängt an, deren Ausgang ist ungewiß. In der Türkei widersetzen sich die Massen einem unnützen Großprojekt und den reaktionären Bestimmungen des Alltagslebens und stellen sich der imperialen ottomanischen Renaissance der Erdogan-Regierung entgegen. In den europäischen Ländern wächst die Bewegung gegen die skandalöse Austeritätspolitik. Weiterlesen

Entschuldung wirkt – Vortrag und Diskussion am 31.10.2012

Wie an jedem letzten Mittwoch im Monat veranstaltet attac Leipzig auch im Oktober eine MittwochsATTACke – diesmal in Zusammenarbeit mit Erlassjahr und der Arbeitsstelle Eine Welt in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen. Als Referentin haben wir Patricia Miranda aus Bolivien zu Gast. Sie ist Schuldenexpertin beim kontinentalen Netzwerk LATINDADD. Der Eintritt ist wie immer frei.

MittwochsATTACke am 31.10.2012, 18 Uhr, Entschuldung wirkt!, Ort: Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50

Die „Schuldenkrise“ ist überall: Sie betrifft Länder im Süden wie im Norden. Reiche wie arme Staaten sind von Überschuldung bedroht, manche bereits zahlungsunfähig. Die Menschen in hochverschuldeten Ländern leiden an den Folgen einer Krise, die sie nicht verursacht haben. Weiterlesen

globaLE im UT Connewitz: Der große Ausverkauf

Am Mittwoch, dem 03. Oktober zeigten wir im Rahmen des globaLE-Filmfestivals den Film „Der große Ausverkauf“ von Florian Opitz. Auch wenn der Film bereits im Jahre 2007 erschienen ist, hat er doch nichts von seiner Aktualität verloren. Rund 180 Gäste kamen ins UT Connewitz um den Film zu schauen und sich anschließend an der Diskussion zu beteiligen. Als Diskussionspartner hatten wir Wolfgang Franke und Bernhard Krabiell von der Leipziger Antiprivatisierungsinitiative eingeladen.

Zum Film: Der große Ausverkauf

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist und die Bürger einer bolivianischen Stadt: Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF.
Weiterlesen

Der Kampf ums Wasser

Das unabhängige Nachrichtenmagazin Kontext TV hat eine neue Sendung veröffentlicht: Der Kampf ums Wasser. Unter anderem im letzten Teil des Beitrags dabei: Ein Interview zur Einschätzung der aktuellen Situation in Bolivien mit Oscar Olivera, einem der Organisatoren der Proteste in den Jahren 1999/2000 gegen die Wasserprivatisierung. Auch da ich damals selbst in Bolivien war und mich diese Erlebnisse politisiert haben, finde ich seine Einschätzung zur aktuellen Situation sehr interessant. Olivera hat damals übrigens auch ein Buch über die Wasserproteste geschrieben: Cochabamba!: Water Rebellion in Bolivia (2004).

Im Jahr 2000 zwangen massive Proteste in Cochabamba die bolivianische Regierung, den Vertrag mit dem US-Konzern Bechtel zur Privatisierung der Wasserversorgung aufzukündigen. Einer der Organisatoren dieser als „Wasserkrieg“ bekannt gewordenen Proteste war der Gewerkschaftsführer Oscar Olivera. Weiterlesen