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Eine große Gefahr für den gesamten Buchhandel

Vor einigen Tagen hat KNV Insolvenz angemeldet. KNV ist in Deutschland Marktführer als Buchgroßhändler (es gibt nur noch zwei andere Großhändler) und so etwas wie das Bindeglied zwischen Verlagen und Buchhandlungen. Durch die Insolvenz sind besonders die kleinen Verlage und Buchhandlungen betroffen, einige sogar in ihrer Existenz gefährdet, da sie große Zahlungsausfälle befürchten bzw. diese schon eingetreten sind. Sie haben jetzt über die Kurt Wolff Stiftung einen Aufruf verfasst, der sich auch an die Politik wendet. Aus meiner Sicht eine Sache die breitere Öffentlichkeit verdient, denn bislang ist das Thema noch wenig öffentlich präsent, aber für eine vielfältige Buch- und Verlagskultur extrem wichtig. Hier mehr zum Thema auf den Seiten der Stiftung.

Amazons Steuervermeidung erreicht Deutschland

Aktuelles vom Blog Steuergerechtigkeit: Die Wirtschaftswoche berichtete gestern über die katastrophalen Auswirkungen der Steuerflucht von Amazon auf kleine und lokale Buchhändler. Wiwo schreibt:

„Der Steuertrick von Amazon heißt Luxemburg. Hier sitzt die Zentrale, über die das Buchhandelsgeschäft für Großbritannien aber auch Deutschland läuft. In Luxemburg gelten gedruckte wie elektronische Bücher als Kulturgut und werden daher nur mit einem sehr niedrigen Mehrwertsteuersatz von drei Prozent besteuert. Weiterlesen

Papier ist geduldig

Es ist das alte Spiel – um Kosten zu minimieren, scheint vielen Unternehmen jedes Mittel recht. Der Online-Versandhändler Amazon ist dabei schon mehrfach in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Der Grund: Vom Jobcenter im Rahmen von „Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung“ mit öffentlichen Mitteln ausgebildete Fachkräfte werden dort mit Kusshand genommen, mit befristeten Arbeitsverträgen ausgestattet und kurz vor der Entfristung entlassen, damit das Spiel – mit neuen Arbeitnehmern, neuen Steuergeldern – von vorn beginnen kann.
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