globaLE: Das Ding am Deich im Querbeet

Ungefähr 80 Besucherinnen und Besucher kamen vergangene Woche zur globaLE in das Gemeinschaftsgartenprojekt Querbeet um den Film „Das Ding am Deich“ zu sehen. Im Anschluss gab es spannende Diskussionen mit AktivistInnen vom Bündnis gegen Atomkraft Leipzig. Der 93-minütige Dokumentarfilm von Antje Hubert dokumentiert den Alltag der Menschen mit einem AKW vor der Haustür. Weiterlesen

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Attac Frühjahrsratschlag vom 19.-21.04.2013 in Leipzig

Am Wochenende findet der bundesweite Frühjahrsratschlag von Attac Deutschland in Leipzig statt. Auf Einladung von Attac und dem Studentenrat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur findet das Treffen am Samstag und Sonntag in den Räumen der Fakultät Elektrotechnik der HTWK statt (Wächterstraße 13). Die Auftaktveranstaltung beginnt mit einem kulturellem Rahmenprogramm bereits am Freitag Abend um 20 Uhr in der Galerie KUB in der Kantstraße 18 (leckeres Essen gibts auch schon ab 18 Uhr). Weiterlesen

Fukushima mahnt: Jetzt abschalten!

„Nie wieder Fukushima – Atomanlagen jetzt abschalten!“ Zwei Jahre nach der verheerenden Reaktorkatastrophe im japanischen AKW Fukushima haben zehntausende Menschen erneut einen rascheren und entschiedenen Atomausstieg gefordert. Während Wirtschaftsverbände und die großen Energiekonzerne die Bundesregierung mit Drohungen erfolgreich politisch erpressen, demonstrierten am vergangenen Samstag bundesweit mehr als 28.000 Menschen gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen und am heutigen Montag fanden im ganzen Bundesgebiet in über 200 Städten Mahnwachen statt. Hier einige Fotos von der Mahnwache des Leipziger Bündnis gegen Atomkraft.

2013-03-11 Mahnwache Fukushima Leipzig (15) Weiterlesen

Gesundheitliche Folgen der Fukushima Katastrophe

Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima“ vor. Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden.
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Zwei Jahre nach dem Super-GAU von Fukushima: Mahnwache – Montag, 18:30 Uhr Marktplatz Leipzig

Aus Anlass des zweiten Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima rufen Bürgerinitiativen und bundesweite Organisationen und Verbände zu großen Demonstrationen am kommenden Wochenende an Atomstandorten auf. Geplant sind Demonstrationen am Atomkraftwerk Neckarwestheim (BaWü), in Günzburg, nahe des AKW Gundremmingen (Bayern) und an der Uranfabrik in Gronau (NRW). Die größte Aktion wird eine 350 km lange Aktions- und Menschenkette rund um das AKW Grohnde (Niedersachsen).  Getragen und organisiert werden diese Proteste von breiten, regionalen Büdnissen. Auch international finden zeitgleich Demonstrationen statt, so in Japan, Paris und im belgischen Tihange. Auch in Leipzig wird es am kommenden Montag eine Mahnwache und Kundgebung geben. Weiterlesen

26. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe

Am heutigen Donnerstag, 26. April, jährt sich der Tschernobyl-Super-GAU zum 26. Mal. Die ukrainische Regierung tut so, als sei die Katastrophe vorüber und will zur Fußball-Europameisterschaft tausende Touristen empfangen. Sie überlegt sogar, neue Atomkraftwerke zu bauen. Die Menschen vor Ort leben hingegen weiter auf dem verseuchten Land, essen täglich kontaminierte Lebensmittel und sind dem erhöhten Risiko ausgesetzt, dass sie selbst oder Ihre Kinder an Krebs erkranken.

Wie der Jahrestag des Beginns der Fukushima-Katastrophe vor wenigen Wochen ist dies ein Anlass, erneut auf die Gefahren der Atomenergie hinzuweisen und zu fordern: Schluss mit der Atomenergie vor der nächsten Katastrophe!

Hintergrund zur Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986:

Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat unter anderem aufgrund von Bedienungsfehlern zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und einer Kernschmelze. Die darauf folgenden Explosionen zerstörten den 1.000 Tonnen schweren Reaktordeckel und das Dach des Gebäudes. Weiterlesen

Ein Endlager in Gorleben ist mit uns nicht zu machen!

Mit der Ankündigung eines vorläufigen Erkundungsstopps erkauft sich Norbert Röttgen und die Bundesregierung nur Zeit, um den Standort Gorleben in einigen Jahren umso besser durchsetzen zu können. Denn Teil des Vorschlages ist auch, keinen weiteren Salzstock auf seine Eignung als Endlager zu untersuchen. Damit steigt sogar die Wahrscheinlichkeit, dass zum Schluss trotz aller geologischen Fakten Gorleben zum Endlager wird. Weiterlesen