Heute vor drei Jahren…

…, am 21.03.2014, wurde der politische Teil des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine in Brüssel unterzeichnet und wird seit November 2014 angewendet. Die mediale Berichterstattung über die Bedeutung und Hintergründe lies damals wie heute zu wünschen übrig. Die EU Kommission, die Bundesregierung und die US-Administration versuchten bereits seit Jahren mit allen Mitteln ökonomischer und politischer Erpressung die Ukraine aus dem Einflussbereich Russlands herauszulösen. Der damalige amtierende ukrainische Präsident, hatte sich davor geweigert, das Abkommen zu unterzeichen und wurde in der Folge mit Hilfe eines von EU und USA hochgepäppelten braunen Mobs weggeputscht. Ein kurz davor ausgehandelter Vertrag zur verfassungskonformen und gewaltfreien Lösung der Krise wurde über Nacht zur Makulatur gemacht, um umgehend mit einer von Neofaschisten durchsetzen Putschregierung den politischen Teil des Assoziierungsabkommens zu unterzeichnen. Im gleichen Abkommen wurde ironischerweise im Kapitel Eins der „Respekt vor dem Prinzip des Rechtsstaatlichkeit als Basis der Innen- und Außenpolitik“ hervorgehoben.
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Die Geostrategie Europäischer Macht: ‚Grand Area‘ Ein imperiales Raumkonzept als Rezept fürs Desaster

Macht und Kriege spielen eine zentrale Rolle in den internationalen Beziehungen. Weshalb das der Fall ist und wie dieser Zustand überwunden werden kann sind Fragen die gestellt werden müssen. Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) hat ein Papier geschrieben, in welchem er die Geostrategie europäischer Macht beschreibt. Geostrategie vereint den Einfluss der Geografie auf die Politik (Geopolitik) sowie die Androhung und Anwendung militärischer Mittel zur Erreichung bestimmter Ziele (Strategie).

Hier lesen (pdf): Die Geostrategie Europäischer Macht: ‚Grand Area‘ Ein imperiales Raumkonzept als Rezept fürs Desaster (Oktober 2011).