10 Thesen – „Für eine demokratische und soziale Hochschule – Hochschulräte zu Kuratorien“

Ich möchte hier auf einen interessanten Beitrag hinweisen, der gestern in einem Workshop des DGB gehalten und auf den Nachdenkseiten veröffentlicht wurde und der die Kritik an der Ökonomisierung der Hochschulen und der Einführung von Managementstrukturen noch einmal gut zusammenfasst und aufzeigt wie es anders geht.

„Für eine demokratische und soziale Hochschule – Hochschulräte zu Kuratorien“

Referat von Wolfgang Lieb auf einem Workshop des DGB zum Thema „Für eine demokratische und soziale Hochschule – Hochschulräte zu Kuratorien“ am 14. November 2013 in Berlin.

10 Thesen zur Kritik an Hochschulräten, Vorschläge für eine neue Balance zwischen der institutionellen Autonomie der Hochschulen einerseits und der subjektiven, individuellen Wissenschaftsfreiheit der Hochschulangehörigen andererseits und drittens der demokratischer Verantwortung des Staates im Spannungsfeld der Freiheit von Forschung und Lehre. Weiterlesen

Studienförderung: Wirtschaft macht auf Caritas

Am vergangenen Mittwoch fand in Berlin die Veranstaltung „2.000 mal Zukunft – Bildungsgerechtigkeit ist möglich“ des „gemeinnützigen Förderprogramms“ Studienkompass statt. Dieses unterstützt gemäß Eigendarstellung „Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne akademische Erfahrung bei der Aufnahme eines Studiums“. Weiterlesen

Attac Frühjahrsratschlag vom 19.-21.04.2013 in Leipzig

Am Wochenende findet der bundesweite Frühjahrsratschlag von Attac Deutschland in Leipzig statt. Auf Einladung von Attac und dem Studentenrat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur findet das Treffen am Samstag und Sonntag in den Räumen der Fakultät Elektrotechnik der HTWK statt (Wächterstraße 13). Die Auftaktveranstaltung beginnt mit einem kulturellem Rahmenprogramm bereits am Freitag Abend um 20 Uhr in der Galerie KUB in der Kantstraße 18 (leckeres Essen gibts auch schon ab 18 Uhr). Weiterlesen

Chronik eines angekündigten Todes: Privatisierung im Erziehungs- und Bildungswesen in Griechenland

Im Folgenden möchte ich auf einen Artikel, der auf den Seiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung vor einigen Tagen erschienen ist verweisen. Darin wird beschrieben welche Auswirkungen die Austeritätspolitik der Troika, – maßgeblich auch durch die deutsche Bundesregierung vorangetrieben – auf die Bildungslandschaft in Griechenland hat.

Zur Umgestaltung der europäischen und griechischen Bildungslandschaft. Vortrag von Prof. Alexandra Ioannidou (Athen).

Was sich in den letzten Monaten in Griechenland im Bereich Bildungswesen abspielt, könnte meines Erachtens durchaus „die Chronik eines angekündigten Todes“ genannt werden. Die Bildungsreform, die heute in Griechenland in sehr intensiver Form und im Eiltempo durchgesetzt wird, hätte eigentlich viele Jahre zuvor stattgefunden, wäre nicht das Hindernis der griechischen Verfassung, und zwar des Artikels 16 derselben, das unter anderem besagt: Weiterlesen

Vom Sinn der Uni – Der „AK Hochschulbildung in Sachsen diskutieren!“ lädt zur Konzeptwerkstatt am Freitag

Am kommenden Freitag, 25.01.2013, von 13:00 bis 18:00 Uhr, findet im Ziegenledersaal (Campus Augustusplatz) eine Konzeptwerkstatt „Vom Sinn der Uni – Hochschulbildung zwischen Idealanspruch und Massenproduktion“ statt. Der Arbeitskreis Hochschulbildung hat für die Inputvorträge Prof. Ulrich Brieler vom Referat Wissenspolitik der Stadt Leipzig, Dr. Harald Homann vom Institut für Kulturwissenschaft der Universität Leipzig, und Marius Klein von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen gewinnen können. Weiterlesen

Protestpakete angekommen: KSS übergibt Petition gegen geplanten Stellenabbau

Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) hat heute gemeinsam mit VertreterInnen der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften der Universität Leipzig im Landtag zwei Petitionen gegen den geplanten Stellenabbau an sächsischen Hochschulen übergeben.

Weiterlesen

Soziologen wollen nicht mehr: CHE-Ranking unter Beschuss

Die Absetzbewegung vom umstrittenen CHE-Ranking ist um einen prominenten Vertreter reicher. Aufgrund von „gravierenden methodischen Schwächen und empirischen Lücken“ will der Fachverband der Soziologen beim alljährlich inszenierten Wettstreit um Studierende und Reputation nicht länger mitmachen und rät seinen Mitgliedern zum Boykott. Der Vorstoß könnte weitere Nachahmer finden, auch bei Medizinern und Historikern ist die Skepsis groß. Beim CHE ist man alarmiert. Hier weiterlesen auf studis-online.