75 Jahre Tag der Befreiung vom Faschismus

Ein Beitrag von den Seiten der Kommunistischen Organisation:

8. Mai 2020: 75 Jahre Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die faschistische deutsche Wehrmacht vor den alliierten Siegermächten. Der Zweite Weltkrieg war damit in Europa beendet. Bereits zum zweiten Mal nach 1918 war der deutsche Imperialismus geschlagen. Diesmal endgültig, wie es schien. Nicht nur die deutschen Kommunisten hofften darauf, dass dem Sozialismus in Deutschland die Zukunft gehören würde. Heute wissen wir es besser. Nach 40 Jahren Sozialismus hat die Konterrevolution 1989 die DDR beseitigt. Der deutsche Imperialismus hat erneut eine führende Rolle in Europa eingenommen. Weiterlesen

Podcast – Kommunistische Organisation

Die Kommunistische Organisation bringt ab jetzt einen regelmäßig erscheinenden Podcast zu aktuellen politischen Auseinandersetzungen heraus. Diese können hier oder auch auf youtube nachgehört werden. Außerdem gibt es einen Telegram-Kanal, dem man hier folgen kann.

Premiere: Das andere Leben

Die Kommunistische Organisation hat ein, wie ich finde, sehr gelungenes Filmprojekt umgesetzt. Hoffentlich findet der Film eine weite Verbreitung, – denn gerade im 30sten Jahr der sogenannten „Wiedervereinigung“ wäre eine sachlichere Auseinandersetzung, frei von Antikommunismus und Hetze über die Deutsche Demokratische Republik zu wünschen. Der Film versucht einen ehrlichen, aber auch kritischen Blick auf die Errungenschaften und Probleme der DDR zu werfen. Die Erzählungen und Perspektiven der Gesprächspartner soll dazu einladen, tiefer in die Geschichte einzusteigen. Denn eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Erfahrungen im Aufbau des Sozialismus der DDR ist notwendig, um auch heute den Weg zum Wiederaufbau der Arbeiterbewegung und zum Sozialismus zu ebnen. Weiterlesen

Grundsätze des Kommunismus

Weil die Diskussion über den Klassenbegriff und darüber ob dieser heute überhaupt noch aktuell ist oder ganz anders definiert werden müsse seit Jahren immer mal wieder in verschiedensten Zusammenhängen und Bündnissen auftaucht, an dieser Stelle ein Hinweis. Meiner Meinung nach ist diese Definition auch heute noch genauso aktuell.

„Der Kommunismus ist die Lehre von den Bedingungen der Befreiung des Proletariats. [..]
Das Proletariat ist diejenige Klasse der Gesellschaft, welche ihren Lebensunterhalt einzig und allein aus dem Verkauf ihrer Arbeit und nicht aus dem Profit irgendeines Kapitals zieht; deren Wohl und Wehe, deren Leben und Tod, deren ganze Existenz von der Nachfrage nach Arbeit, also von dem Wechsel der guten und schlechten Geschäftszeiten, von den Schwankungen einer zügellosen Konkurrenz abhängt. Das Proletariat oder die Klasse der Proletarier ist, mit einem Worte, die arbeitende Klasse.“ (Friedrich Engels, Grundsätze des Kommunismus, 1847, Quelle)

Heute abend Buchpräsentation: Nie wieder Kommunismus?

Ein Hinweis auf eine interessante Veranstaltung der Gruppe inex heute abend. Buchpräsentation: Nie wieder Kommunismus?, Vortrag und Diskussion mit Christian Schmidt, Dienstag 10. April 2012 – 19:30 Uhr – GfZK-1, Karl-Tauchnitz-Str. 11, Leipzig.

Der vorherrschende Umgang mit Stalinismus und Realsozialismus zielt auf die grundsätzliche Delegitimierung der kommunistischen Idee. Doch der Verweis auf diesen instrumentellen Charakter darf die kritische Auseinandersetzung der Linken mit ihrer Geschichte nicht verstellen. Eine Linke, die die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse anstrebt, muss, will sie die Fehler der Geschichte nicht wiederholen, die Analyse der historischen Versuche gesellschaftlicher Emanzipation zur Grundlage ihrer Praxis machen. Gerade an ihr ist es, den Widerspruch zwischen Realsozialismus und einer emanzipatorischen Gesellschaft aufzuzeigen und sich zu fragen, wie aus der Idee des Kommunismus die Praxis von Unterdrückung und Terror wurde. Weiterlesen

Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus am 31.03.2012

Der Aufruf zum 31.März 2012:

 

Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in der EU, ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf mehr „Wettbewerb“ und einen brutalen Sparkurs, um das „Vertrauen“ und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine bessere Gesellschaft! Weiterlesen

Wader Wecker Vater Land – Kinostart morgen

Am morgigen Donnerstag startet der Kinofilm „Wader Wecker Vater Land“. Der Film beleuchtet intensiv die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere Hannes Wader und Konstantin Wecker, die gemeinsam auf Tournee waren. Wer sich näher mit diesen beiden politischen Persönlichkeiten auseinander setzen möchte, dem sei dieser Film empfohlen.

Hannes Wader und Konstantin Wecker gemeinsam unterwegs in Deutschland – eine Sensation, die über viele Jahre nicht für möglich gehalten wurde. Zwei der wichtigsten deutschen Liedermacher, beide politisch und mit bewegten Lebensläufen, in denen sich trotz ihrer scheinbar so unterschiedlichen Persönlichkeiten ein Stück bundesdeutscher Zeitgeschichte widerspiegelt. Weiterlesen

Die Lüge von der Systemrelevanz

Mal ein guter Artikel aus der FAZ:

Die Lüge von der Systemrelevanz

Die Finanzwirtschaft hat die Politik im Griff – und warum? Weil jede Bank für „systemrelevant“ erklärt wird. System hat aber nur die Lüge, meint der Sozialdemokrat Albrecht Müller.

Es gibt Äußerungen, die so erhellend sind, dass man sie sich merken muss. Am 3.Februar 1996 erklärte der damalige Präsident der Deutschen Bundesbank Hans Tietmeyer in Davos, er habe bisweilen den Eindruck, „dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden“. Dies sollte keine Kritik sein, Tietmeyer stellte das bestätigend fest. Wo blieben die Proteste der Politiker? Wo blieb der Aufschrei der Öffentlichkeit? Weiterlesen