75 Jahre Tag der Befreiung vom Faschismus

Ein Beitrag von den Seiten der Kommunistischen Organisation:

8. Mai 2020: 75 Jahre Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

Am 8. Mai 1945 kapitulierte die faschistische deutsche Wehrmacht vor den alliierten Siegermächten. Der Zweite Weltkrieg war damit in Europa beendet. Bereits zum zweiten Mal nach 1918 war der deutsche Imperialismus geschlagen. Diesmal endgültig, wie es schien. Nicht nur die deutschen Kommunisten hofften darauf, dass dem Sozialismus in Deutschland die Zukunft gehören würde. Heute wissen wir es besser. Nach 40 Jahren Sozialismus hat die Konterrevolution 1989 die DDR beseitigt. Der deutsche Imperialismus hat erneut eine führende Rolle in Europa eingenommen. Weiterlesen

Wir zahlen nicht für eure Krise! Unsere Aktionen zum ersten Mai in Leipzig

Unter dem Slogan: „Wir zahlen nicht für eure Krise“ haben wir am diesem 1. Mai auf Dezentralität gesetzt und an acht Orten verteilt in der Stadt Infostände aufgebaut, an denen viele Interessierte, das Gespräch suchten. Forderungen und Probleme wurden auf Postkarten geschrieben und zum Marktplatz gebracht. Dort wurden die Forderungen in einer gemeinsamen Abschlussaktion präsentiert. Das ganze fand natürlich unter Einhaltung der aufgrund der „Coronapandemie“ ziemlich drastischen Auflagen der Behörden statt. Aber trotz der ganzen Auflagen und Einschränkungen ist es wichtig gerade in der aktuellen Situation unsere Anliegen zu artikulieren. Weiterlesen

Heraus zum 1.Mai – „Wir zahlen nicht für eure Krise!“

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit. Der Tag, an dem wir unsere alltäglichen Arbeitskämpfe lautstark auf die Straße tragen. Dieses Jahr soll der Protest von der Straße ins Wohnzimmer verlegt werden. Der DGB ruft dazu auf, im Internet zu demonstrieren. Das ist gut, aber reicht uns nicht. Die Interessen der Beschäftigten müssen gerade in der aktuellen Krise offensiv zur Geltung kommen. Wir lassen uns den Tag der Arbeit nicht nehmen und wollen deshalb auch dieses Jahr unter Einhaltung des Gesundheitsschutzes auf der Straße die prekären Arbeitsbedingungen, zu niedrige Renten und die verfehlte Krisenpolitik, wie das Arbeiten ohne Schutzmaßnahmen, anprangern! (hier weiterlesen)

An insgesamt 8 Orten gibt es Infostände im Zeitraum von 11 bis 15 Uhr sowie auf dem Marktplatz ebenfalls ein Infostand ab 12 Uhr und eine gemeinsame Abschlussveranstaltung um 16 Uhr. Alle Veranstaltungen finden natürlich unter Einhaltung der aktuellen Gesundheitsbestimmungen statt.

 

 

Gegen Faschismus und Aufrüstung – Aufruf zum 75. Jahrestag des Tages der Begegnung in Torgau

Aufruf des Aktionsbündnisses „Stopp Defender 2020“ zum 75. Jahrestag des Tages der Begegnung in Torgau am 25.04.2020:
75 Jahre nach dem Handschlag von US-Soldaten und Rotarmisten auf der zerstörten Elbbrücke – Für Verständigung und Kooperation in Europa: Keine NATO-Militärmanöver an der russischen Grenze!
75 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus rollen wieder Panzer durch Deutschland. Auf dem Weg zu einem provokanten und gefährlichen Manöver der NATO, das die Spannungen zwischen Ost und West – namentlich zwischen den USA und Russland – nur noch weiter vertieft.
Die Soldaten von damals einte der Wille, die Nazis zu besiegen und den Krieg zu beenden. Die Schaffung der UNO sollte die Konsequenz aus Faschismus und Krieg sein. Deren Charta beinhaltet als Kernforderung, ‚die Schande des Krieges‘ zu beseitigen. Weiterlesen

Wissens(lohn-)arbeit im akademischen Kapitalismus

Am kommenden Mittwoch findet in der Schaubühne Lindenfels wieder eine Veranstaltung im Rahmen der „MittwochsATTACken“ statt. Diesmal geht es um die oft prekären Beschäftigungssituationen in Lehre und Forschung an den Hochschulen.

Am Mittwoch, 26.02.2020 um 18 Uhr in der Schaubühne Lindenfels:
Wissens(lohn-)arbeit im akademischen Kapitalismus – Prekarisierungsdruck, Unmut und Organisierungshindernisse in Hochschule und Forschung

An den Hochschulen steigt der Unmut über prekäre Beschäftigungsverhältnisse: Kurzzeitverträge, Kettenbefristungen, unfreiwillige Teilzeit, Überstunden, unbezahlte Lehraufträge – das ist die Realität der meisten Angehörigen des akademischen Mittelbaus in einer sich ökonomisierenden Universität, die zugleich auch noch jede Menge feudale Strukturen in sich trägt. Weiterlesen

Premiere: Der marktgerechte Mensch

In der nächsten Woche findet nun endlich die bundesweite Premiere des Films „Der marktgerechte Mensch“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz statt. Wir haben eine Rohfassung des Films bereits im November vergangenen Jahres im Rahmen der globaLE an der Universität gezeigt. Nun ist der Film fertig und am 16. Januar finden in zahlreichen Städten Aufführungen statt. In Leipzig findet dazu um 19  Uhr in der Schaubühne Lindenfels eine Kooperation von attac mit der Schaubühne statt, bei der es ein anschließendes Publikumsgespräch mit Christine Müller (Arbeitsstelle Eine Welt der evang. Landeskirche) und mir geben wird. Weiterlesen

Hunderttausende bei Klimademonstrationen

Die vom Klimakabinett beschlossenen Maßnahmen sind trotz der monatelangen Klimaproteste ein Armutszeugnis. Die Beschlüsse reichen nicht einmal aus, um die Klimaziele von Paris einzuhalten. Sie liegen weit unter dem, was politisch und technisch machbar ist. Deshalb fanden heute in zahlreichen Städten weltweit Demonstrationen statt, – allein in der Bundesrepublik in 500 Orten. Auch in Leipzig wurde heute wieder demonstriert nachdem die gesamte vergangene Woche zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der „Public Climate School“ stattgefunden haben.

Viele Menschen haben klar erkannt: Eine Lösung des Problems ist nicht möglich ohne eine grundlegend andere Produktionsweise. Denn im Kapitalismus herrscht das Privateigentum an Produktionsmitteln. Produziert wird mit dem Ziel, der Profitmaximierung und es herrscht eine Art „Anarchie der Produktion“, da jeder einzelne Kapitalist sich einen möglichst großen Teil des Profits sichern will. Weiterlesen

Widerstand gegen NATO-Kriegsübungsmanöver DEF 2020 formiert sich

Im April und Mai 2020 plant die NATO eines der größten Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges. Mit insgesamt 37.000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie aus Finnland und Georgien wird eine neue Dimension umweltschädigender militärischer Aktivitäten erreicht. Bis zu 20.000 US- GIs mit entsprechendem schwerem Gerät werden über den Atlantik und anschließend quer durch Europa an die russische Grenze transportiert. Ziel des Manövers ist neben der Zurschaustellung militärischer Überlegenheit die Demonstration einer blitzschnellen Verlegung kampfstarker Großverbände aus den USA an die NATO-Ostflanke zu demonstrieren. Deutschland wird zur Drehscheibe der Truppenverlegungen mit dem neuen Joint Support and Enable Command der NATO in Ulm, dem Umschlaghäfen Bremerhaven und Nordenham, den Convoy Support Centern Garlstedt (Niedersachsen), Burg (Sachsen-Anhalt) und dem sächsischen Truppenübungsplatz Oberlausitz. Geleitet wird das Manöver über das EUCOM in Stuttgart. Operativ zuständig für Transport und Manöver ist das US-Heereskommando Europa in Wiesbaden. Die Echtzeit-Datenübertragung ergänzende Transporte erfolgen unter anderem über die Satelliten-Relaisstation auf der US-Airbase Ramstein. Während der Transporte wird es zu schweren Einschränkungen des Straßen- und Schienenverkehrs entlang der Transportstrecken kommen. Die Bundeswehr hat bereits vorsorglich mit der Deutschen Bahn AG eine Vorfahrtsregel für das Militär vereinbart. Weiterlesen

Public Climate School diese Woche und Demonstration am Fr. 29.11.

Die gesamte Woche vom 25.-29.11.2019 findet die „Public Climate School“ von „Students for Future“ an der Uni Leipzig und der HTWK Leipzig statt. Der Terminkalender mit dem umfangreichen und recht bunten Programm findet sich hier. Am Freitag finden in zahlreichen Städten wieder Demonstrationen im Rahmen des „Global Climate Strike“ statt. In Leipzig beginnt die Demonstration am Fr. 29.11. um 15 Uhr auf dem ehemaligen Georgi Dimitroff Platz (heute „Simsonplatz“) vor dem Bundesverwaltungsgericht. Weiterlesen

Stolpersteine: Den Toten zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung

Vor 81 Jahren, am 9. November 1938, brannten in ganz Deutschland unzählige Synagogen. Damit begann eine in der Weltgeschichte beispiellose Verfolgung und Vernichtung von Menschen. Einer von ihnen war Alfred Kästner. Als sich nach dem I. Weltkrieg die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gründete, gehörte er 1919 zu den Mitbegründern der Ortsgruppe in Leipzig. Nach der Machtübernahme der Faschisten 1933 fanden in seinem Büro illegale Treffen statt und es wurden Flugblätter gedruckt. Im September 1933 wurde er verhaftet und zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Danach wurde er bis 1939 in die Konzentrationslager Sachsenburg und Sachsenhausen gesperrt. Nach seiner Entlassung schloss sich Alfred Kästner dem politischen Widerstand um die „Schumann-Engert-Kresse-Gruppe“ an. Mit seiner Hilfe entstand ein konspiratives Netzwerk von Gegnern der Faschisten über Parteigrenzen hinweg. Im Juli 1944 verhaftete die Gestapo die Protagonisten der Gruppe. Am 11. März 1945 wurde auch Alfred Kästner verhaftet. Sieben Tage vor der Befreiung Leipzigs verübte die Leipziger Gestapo ein letztes Massaker. Am 12. April 1945 gehörte Alfred Kästner (62 Jahre) zu jenen 53 Gefangenen, die auf dem Truppenübungsplatz Lindenthal erschossen und in einem Bombentrichter verscharrt wurden. Die Erinnerung an die Gräueltaten des Faschismus sind Grundlage für die Überwindung faschistischer Ideologien. Die Lehren des 2. Weltkriegs sind aktueller denn je: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Putzaktion auf dem Südfriedhof

Vielen Dank an die gut fünfzig Menschen die heute geholfen haben, in gut drei Stunden die Gräber der Leipziger antifaschistischen Widerstandskämpfer/innen im Ehrenhain auf dem Südfriedhof zu reinigen.

Einladung zu Film & Diskussion über die Eigentumsfrage

Ich möchte euch diese Woche und nächste Woche wieder zu jeweils drei Veranstaltungen im Rahmen unseres Filmfestivals einladen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Diese Woche bei der globaLE:

* Am Mittwoch, 04.09. läuft um 20 Uhr in der Peterskirche (Schletterstraße 5, Zentrum Süd) der gerade in die Kinos gekommene schwedische Dokumentarfilm
Push – Für das Grundrecht auf Wohnen“ (2019, OmU). Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie
sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. Denn überall auf der kapitalistischen Welt schnellen die Mietpreise
in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Weiterlesen

Weltfriedenstag – Leipziger Friedenspreis

Am heutigen 1. September jährt sich der Beginn des 2. Weltkrieges zum achtzigsten Mal. Seine Lehren- Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! – finden heute leider kaum noch Berücksichtigung. Die Bundesrepublik rüstet auf wie nie zuvor in ihrer Geschichte, der Ton gegenüber Russland wird aggressiver und nationalistische und faschistische Ideologien erobert wieder die Parlamente. Dadurch, dass der Weltfriedenstag, auf das gleiche Datum wie die sächs. Landtagswahl fällt, wurde die traditionelle Demonstration vom Bündnis „Leipzig gegen Krieg“ zum Gedenken an die Schrecken der Weltkriege am Wahltag nicht erlaubt und fand daher bereits am Tag vorher, am gestrigen Sonnabend, statt. Weiterlesen

Kohle, Krankenhaus, Kommerz – globaLE Filmfestival diese Woche in Grünau

Die letzten Wochen fanden wieder spannende Diskussionen im Rahmen unseres globaLE Filmfestivals statt.

In dieser Woche sind wir mit der Filmreihe in Leipzig-Grünau unterwegs. An zwei Open-Air-Filmabenden mit anschließenden Diskussionen geht es einerseits um Klimawandel und die Proteste zur Erhaltung des Hambacher Forstes, andererseits um die Folgen der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. Die
Veranstaltungen sind Teil des Grünauer Kultursommers. Weiterlesen

Drei Open-Air Veranstaltungen bei der globaLE diese Woche

In dieser Woche geht es beim globaLE Filmfestival an drei Open-Air-Filmabenden um gewerkschaftliche Kämpfe, um die Ausbeutung des Tiers durch den Menschen und um die Währungsunion nach der Annexion vor 30 Jahren. Der Eintritt ist frei.

In Leipzig finden dieses Jahr zahlreiche Veranstaltungen aufgrund des „Jubiläums“ der sogenannten „friedlichen Revolution“ statt. Um der Einseitigkeit der Feierlichkeiten einen kleinen Kontrapunkt entgegenzusetzen, zeigen wir im Rahmen des Filmfestivals im Sommer und Herbst daher auch einige Dokumentarfilme, die sich mit der Zeit vor und nach der Annexion beschäftigen und wollen damit einen kleinen Beitrag zur Versachlichung der Debatte leisten. Der erste Film dieser Art wird diese Woche Donnerstag aufgeführt und portraitiert Menschen im Berliner Stadtteil Prenzlauer-Berg in der Zeit vor der Währungsunion. Weiterlesen