Um Europa keine Mauer ….

Ein kurzer Bericht aus dem Netzwerk der Griechenland-Soli-Initiativen zur aktuellen Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze („Hier sollen wir nur am Leben gehalten werden…“). Es sind mehrere Initiativen seit Wochen vor Ort um konkret zu helfen aber auch um den politischen Druck auf die Regierung hierzulande zu erhöhen, denn es ist unfassbar wie auf dem Rücken von Geflüchteten Politik gemacht wird: Anstatt Zäune, Mauern und Internierungslager an den Außengrenzen zu errichten, sollten Züge und Schiffe zur Verfügung gestellt werden, um Geflüchtete in die nordeuropäischen Staaten zu bringen, die diese objektiv aufnehmen können, anstatt sie in einem kleinen Land zu sammeln, das droht, zum gigantischen Endlager für die Menschlichkeit zu werden. Hier der heutige Bericht von Leuten der Bochumer Soli-Initiative:

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Das Willkommen für die Geflüchteten kann die Frage nach den Ursachen nicht vermeiden

Die aktuelle Ausgabe des internationalen Rundbriefs von attac ist soeben erschienen. Wie die Überschrift schon verrät geht es im Heft Nr. 117 von „Sand im Getriebe“ u.a. um Flucht, Kriege und deren Ursachen, Entwicklung und Klimaschutz, Austeritätspolitk in Europa, Privatisierungen in Griechenland und um die Investitionsschutz- und Freihandelsabkommen TTIP, CETA und co.

Vorwort
Angela Merkel war ja nicht die Erste, die – sehr verspätet – den Flüchtlingen ein freundliches Gesicht zeigte. Nein, es war das geschundene Griechenland und die linke Syriza-Regierung, die sich in Lesbos kümmerte um das Elend der Flüchtlinge. Seit Jahren hatte die deutsche Bundeskanzlerin deutsche Panzer in den Nahen Osten und hier besonders zu den lupenreinen Demokraten in Saudi-Arabien verkaufen lassen, Panzer, die jetzt von diesem monarchischen Regime im Jemen einsetzt und damit eine neue Welle von Kriegsflüchtlingen erzeugt. Was für eine absurde Situation. Weiterlesen

Und doch passt der Rassismus ganz gut in ihr Konzept…

Selten verging so wenig Zeit zwischen Beschluss in Bundestag und Bundesrat und dem Inkraftreten eines Gesetzes: Seit heute gilt der vor einer Woche beschlossene verschärfte Anti-Asyl-Plan, der von CDU, SPD und Grünen getragen wird. In der Folge können Asylbewerber noch schneller als bisher abgeschoben werden. Die Deportationen werden ab heute auf jedenfall deutlich zunehmen.  Weiterlesen

globaLE: Gut besuchte Auftaktveranstaltung in Wahren

Das diesjährige globaLE Filmfestival haben wir diesmal in Leipzig-Wahren beginnen lassen. Am vergangenen Donnerstag lief der Spielfilm „Almanya – Willkommen in Deutschland“. Ungefähr 80-90 Besucherinnen und Besucher kamen zum Freilichtkino auf den Schillerplatz und blieben trotz unzähliger gefräßiger Mücken bis zum Ende. Weiterlesen

globaLE – globalisierungskritische Filmreihe vom 18. Juli – 31. Oktober 2013

Morgen ist es dann endlich wieder soweit: Die globaLE – Leipzigs globalisierungskritisches Filmfestival startet. Dieses Jahr zeigen wir über fast vier Monate, wöchentlich, jeweils am Donnerstag Abend um 20 Uhr interessante Filme, an die sich spannende Diskussionen anschließen. Mit der globaLE (Webseite) wollen wir unter anderem Filme, die im normalen Kinoprogramm nicht oder selten erscheinen, einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Wir wollen damit interessieren, informieren und Diskussionen anstoßen. Wir erwarten davon auch Synergie-Effekte, das Publikum soll ins Gespräch kommen, Kooperationspartner einander finden und vielleicht sogar neue Bündnisse und Aktionen daraus entstehen. Der Eintritt ist frei. Los geht’s am morgigen Donnerstag, 18.07., um 20 Uhr mit einer Kooperation mit dem Initiativkreis: Menschen.Würdig. Im Schillerpark (Wiese an der Auenseestraße/ Ölhafenstraße) in Leipzig-Wahren wird der Film „Almanya – Willkommen in Deutschland“ gezeigt. Ausnahmsweise kein Dokumentarfilm, sondern ein Spielfilm der auch bereits ziemlich erfolgreich in deutschen Kinos gelaufen ist. Außerdem sind wir mit dem gewählten Veranstaltungsort ziemlich weit draussen. Beides hat Gründe: Weiterlesen

Der stille Krieg gegen die Flüchtlinge

Jedes Jahr sterben an den EU-Außengrenzen Hunderte, manchmal Tausende von Migranten, insgesamt etwa 17.000 seit 1993. Die EU-Politik und besonders die Grenzschutzagentur Frontex ist hierfür wesentlich mitverantwortlich. Die Militarisierung des Mittelmeerraumes und der Sahara drängt die Menschen auf immer gefährlichere Routen. In Seenot geratenen Flüchtlingen wird, wie zahlreiche Fälle belegen, oft nicht geholfen – mit tödlichen Folgen. Weiterlesen

Warum wir protestieren – Marsch der Flüchtlinge – Dokumentation

Ein Freund von mir, den ich von der Hungermarsch-Aktion gegen Nahrungsmittelspekulation kenne, hat einen Film über den Refugee-Protest-March nach Berlin gedreht und ihn vorgestern ins Netz gestellt. Gern stell ich ihn auch hier auf meine Seite. Weiterlesen