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Wenn Journalisten vergessen oder irren…

Ein Beitrag eines Freundes und langjährigen Mitstreiters zu den aktuellen Berichterstattungen zum Konflikt in der Ukraine, den ich hier gern veröffentlichen möchte:

Wenn Journalisten vergessen oder irren…

„Irren ist menschlich“ und Vergessen auch. Es geschieht uns täglich. Meist läßt es sich erträglich reparieren.

Wie jedoch ist das bei Journalisten, wenn sie sich berufsmäßig zu politischen Konflikten äußern, um vor allem zu informieren um damit ihre Adressaten für fundiertes eigenes Urteilen auszustatten? Nachwirkungen von journalistischem Vergessen oder Irren können weit reichen und sind nicht ohne weiteres zu stoppen.

Speziell kollektives journalistisches Vergessen oder Irren scheint ein Problem. Bisweilen breitet es sich epidemisch über die unterschiedlichsten Autoren und Medien hin aus, obgleich (oder weil?) doch Journalisten wahrscheinlich nichts so häufig lesen und hören wie von Berufskollegen Verfaßtes. – Die jüngsten Wochen und Tage liefern ein Beispiel.

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Syrien und die Scheinheiligkeit des Westens

Ein guter Beitrag von Jens Berger auf den Nachdenkseiten zum Syrien-Konflikt: Was auch in Syrien vor fast einem Jahr als arabischer Frühling begann, hat sich zu einem offenen militärischen Konflikt ausgeweitet. Die NATO würde gerne ihren „Erfolg“ in Libyen wiederholen und ihren Einflussbereich in Nahost auch dort mit militärischen Mitteln ausweiten. Wenn despotische Diktaturen wie Saudi-Arabien und Katar in den NATO-Chor einstimmen und anderen Ländern bei der Demokratisierung „helfen“ wollen, ist Obacht geboten. Oberste Vorsicht ist auch bei den in den letzten Tagen inflationär veröffentlichten Berichten über Gräueltaten des Assad-Regimes geboten – jeder Krieg, den der Westen in den letzten Jahrzehnten begonnen hat, wurde mit Lügen und Propaganda eingeleitet. Der Syrien-Konflikt ist kein Hollywood-Film, es gibt weder Gute noch Böse, sondern nur Interessengruppen, die sich nicht im Geringsten um Leib und Leben der Syrer scheren. Momentan steuert das Land mit tatkräftiger Unterstützung des Westens auf einen blutigen Bürgerkrieg zu. Die zur Schau getragene Empörung unserer Politiker und Medien ist dabei zu hinterfragen. Weiterlesen

Wie Daimler Russland schmierte

Im Schwabenländle legt man bekanntlich Wert auf die „Kehrwoche“. Unbestätigten Gerüchten zufolge kann man sich in kleinsten Schwäbischen Dörfchen niederlassen und wird sehr bald in die Dorfgemeinschaft integriert, ganz egal woher man kommt und welche Sprache man spricht. Nur eine Bedingung ist daran geknüpft: man muss die Kehrwoche einhalten. Samstag morgens (und nur dann!) wird der Bürgersteig vor dem Haus bis zur Straßenmitte von jedem Anwohner gefegt und dabei wird ein Schwätzchen mit dem Nachbarn gehalten. Weiterlesen

3.600 demonstrieren in Greifswald gegen Atomenergie – Protest gegen Castor-Transporte nach Ahaus und Lubmin

Trotz Regen und Kälte sind am heutigen Samstag 3.600 Menschen nach Greifswald gekommen, um gegen den für nächste Woche erwarteten Castor-Transport nach Lubmin zu demonstrieren. Ab Mittwoch sind Blockaden angekündigt. Es gibt auch Protestaktionen entlang der Strecke, unter anderem in Erfurt, Magdeburg und Halle. Aus Leipzig unterstützen wir die Proteste in Halle und fahren am Mittwoch 15.12. in die Nachbarstadt (Treffpunkt: 15:45 am HBF Leipzig / Infopunkt am Querbahnsteig).  Am Sonntag wird in Ahaus weiter demonstriert. Der Atommüll-Transport nach Russland ist verschoben, von der Regierung aber weiter geplant.